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On 13.09.2020
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Dazu kommt noch die Fähigkeit, seine Stimmfärbung zu modulieren. Während der Wassermann DIE beherrschende Figur des Abends war, fand man am anderen Ende der Skala Mihail Dogotari als Jäger wieder.

Man konnte seinen schön geführten, höher gelegenen Bariton nur aus dem Off hören. Unter diesem Umständen hätte man sein Kostüm gleich einsparen können.

Michael Schade be mühte sich in der Rolle als Prinz. Es wäre besser gewesen, wenn man diesen Part mit einem Tenor besetzt hätte, dessen Stimme bei den Acuti nicht derartig eng geführt ist da war Klaus-Florian Vogt in München schon ein anderes Kaliber.

Er hat nach wie vor eine schöne Mittellage, aber seine forcierten hohen Töne trübten den Gesamteindruck. An diesem Abend waren in beider Hinsicht die Ergebnisse vorzüglich.

Der Heger ist bis dato an diesem Haus seine beste Rolle und sein austrainierter Oberkörper beeindruckte meine Begleiterinnen gar sehr J!

Janina Baechle war eine sehr gut spielende Jezibaba, doch auch hier muss man leider ein paar Einschränkungen machen. Obwohl ihr diese Rolle bei weitem besser als die der Santuzza liegt, hörte man bei exponierteren Stellen einige Defizite.

Insgesamt bleibt der Eindruck, dass sich die Stimme dieser Sängerin in den letzten Jahren nicht wirklich weiterentwickelt hat.

Ein wahre Freude war es an diesem Abend Stephanie Houtzeel in der Rolle als Küchenjunge zuzuhören und zuzusehen. Manchmal wird die Rolle mit einem etwas dunkler timbrierten Mezzo besetzt, aber ihre Stimme passt perfekt zu diesem jungen, quirligen Buben, dem schlussendlich ein ganz böses Schicksal ereilt und im wahrsten Sinne zu Frischfleisch wird.

Schon jetzt kann man da von einer Luxusbesetzung sprechen — und gleichzeitig als Besucher hoffen, dass sie auch in der nächsten Rusalka-Serie in dieser Rolle wieder besetzt wird.

Neben Nafornita hatten es die ebenfalls wunderbar singenden Lena Belkina und Ilseyar Khayrullova nicht leicht, da sie noch nicht so eine Bühnenwirksamkeit entwickelt haben.

Beide gaben aber ein Versprechen für die Zukunft ab. Monika Bohinec ist nun schon das dritte Jahr an der Staatsoper engagiert, doch bis jetzt konnte sie noch nicht ganz überzeugen.

Dies geschah aber in dieser Rusalka-Serie, in der sie als Fremde Fürstin ihr Potential erstmals voll zur Geltung bringen konnte.

Es scheint, dass sie eine besondere Affinität zu dieser Musik hat. Schade, dass sie beim Schlussvorhang nicht mehr anwesend war, da ihr Solovorhang nach dem 2.

Akt vom Publikum nicht mit der Begeisterung aufgenommen wurde, die ihr nach der Vorstellung zu Teil hätte werden können.

Last but of course not least — Krassimira Stoyanova wurde vom Publikum gefeiert. Es sieht ganz danach aus, dass sie endlich die Aufmerksamkeit und Bewunderung erhält, die dieser Künstlerin schon länger zusteht.

Rein stimmlich merkt man, dass ihre Rusalka schon etwas reifer ist. Ihre Stimme war etwas breit und nicht ganz so frisch-unschuldig wie es beispielsweise bei Kristine Opolais klingt.

Trotz dieser Einschränkungen war es aber ein sehr gelungener und zu recht gefeierter Auftritt. Zusammengefasst ist es eigentlich unfassbar, wie lange diese Oper aus dem Spielplan verschwunden war — bei entsprechender Besetzung wird sie auch in Zukunft ein Publikumsrenner sein.

Der Stehplatz war komplett voll und das Publikum ging sehr zufrieden nach Hause. Zwei sehr unterschiedliche Hälften brachte das Verismo-Doppel an diesem Sonntagnachmittag.

Die wunderschöne Produktion, für die Jean-Pierre Ponnelle verantwortlich zeigte, hat nun schon über Aufführungen erlebt, aber selten hat man einen Turridu gehört, der von dieser Rolle so überfordert war.

Fabio Armiliato war schon am ersten Abend der aktuellen Serie nicht wirklich überzeugend, aber im Vergleich zu gestern noch immer viel besser.

Vielleicht ist er in einer Stimmkrise, vielleicht schafft er altersbedingt diese Rolle nicht mehr obwohl er figürlich ideal besetzt ist.

Auf jeden Fall schmerzte es, diesen sympathischen Sänger so kämpfen zu sehen. Gegen Ende musste man sogar befürchten, dass er komplett eingeht.

Leider war diese Vorstellung von ihm absolut nicht staatsoperntauglich. Nicht zufrieden musste man auch mit Michaela Schuster sein, obwohl sie sich im Laufe der Serie steigerte.

Sie reichte bei weitem nicht an Rollenvorgängerinnen wie zum Beispiel Dolora Zajik heran — sei es nun von der Persönlichkeit her, sei es, dass sie mit zu viel Druck sang.

Und es lag wirklich nicht am gut disponierten Staatsopernorchester und am Dirigenten Paolo Carignani , der das Orchester viel besser zügelte als noch bei der Tosca und sehr sängerfreundlich agierte.

Es war kein Zufall, dass das Zwischenspiel zum Höhepunkt dieser Cavalleria geriet. Auf dieser Basis hatte es George Gagnidze recht einfach, in der Rolle als Alfio zu punkten.

Er sang befreiter auf als noch bei seinem Rollendebüt und konnte — auch dank seiner Persönlichkeit — dem gehörnten Ehemann viel Profil verleihen.

Immer wieder schien eine Brutalität durch — kein Wunder, dass Lola sich nach einem anderen Typ Mann umsieht. Ebendiese Lola ist eine der Rollen, in der sich Zoryana Kushpler profilieren kann.

Sie ist dafür auf jeden Fall bereit. Nach der Pause stieg die Stimmung merklich, als Ambrogio Maestri vor den Vorhang kam und den Prolog sang — vielleicht nicht ganz so brilliant wie vor einer Woche, aber noch immer beeindruckend.

Er ist in phantastischer Form und war auf jeden Fall der beste Sänger des Abends. Natürlich ist das etwas pointiert, da Shicoff in gewissen Rollen noch immer Weltklasse ist.

Auch muss man vor ihm den Hut ziehen, dass er im Herbst seiner Karriere es noch wagt, zwei neue Rollen einzustudieren Canio und Kalaf.

Shicoff ist bei innerlich zerrissenen Charakteren perfekt aufgehoben und seine intensive Darstellung rechtfertigte auf jeden Fall den Jubel.

Inva Mula begann sehr schön, sang auch ihre Arie mit Anstand, allerdings forcierte sie mit dem Fortlauf der Vorstellung etwas zu sehr.

Sie ist im lyrischen Fach besser aufgehoben — die Manon dürfte ihr besser liegen. Jens Musger und Martin Müller waren Stichwortgeben. Durch die Tatsache, dass das zweite Stück gesanglich um einiges besser war, zeigte sich das Publikum schlussendlich sehr applausfreudig und ging gut gelaunt in den Abend.

Besuchte Aufführung Jänner Selten waren die Premierenkritiken so einheitlich wie bei dieser Rusalka in der Wiener Staatsoper.

Musikalisch top, szenisch flop — auf diesen einfach Nenner konnten die vorliegenden Rezensionen gebracht werden.

Wieder einmal, leider! Sven-Erich Bechtolf blieb es wieder vorbehalten eine pseudo-psychologische Deutung zu wagen, es war die neunte Regiearbeit des gebürtigen Hanseaten, gefühlte acht zu viel!

Wenn Programmheft und Einführungsvortrag es dem Besucher nahelegen, dass man erst zu Hause über die Aussage und den Inhalt reflektieren soll, dann verstehe ich die Aufgabe des heutigen Musiktheaters nicht mehr.

So aber ging ich brav in mich und dachte bei der Nachhausefahrt über das Gesehene nach. Die recht simple Handlung der Wassernixe mit ihrer tragischen Liebe zu einem Prinzen, der nach dem finalen Kuss stirbt, während sie selbst als Irrlicht keine Erlösung findet, ist jedem Opernbesucher bekannt.

Aber was sah ich: Einen Betonplattenbau, keinen See, tote Vögel, an deren Stelle zwei Akte später scharfe Messer lagen, einen lüsternen Wassermann, sich erotisch gebende Elfen oder waren es doch Nixen wie im Libretto nachzulesen?

Einiges war meinem Blick verwehrt trotz einer Euro-Karte auf Galerie Mitte: Nämlich die Handlung hinter Fensterscheiben mit Eisblumen im ersten Stock des Abrisshauses aus Akt 1 und 3 Bühnenbild Rolf Glittenberg , seine Frau Marianne sorgte für die durchaus gefälligen Kostüme.

Kann man dafür sein Geld zurückverlangen? Oder wäre es nicht die Aufgabe der Regie solches auch zu berücksichtigen, immerhin — üblicherweise vergleiche ich nie mit der alten Währung — entsprechen diese 70 Euro 1.

Ok, die Entstehungszeit des Werkes trifft genau die Zeit von Freuds Traumdeutung. Also war alles nur ein Traum?

Der Wassermann Rusalkas Vater, der sie als Kind vergewaltigte, ist die Hexe Jezibaba vielleicht die Mutter, die ihre Tochter weg haben möchte?

Der unfreiwillig komische Pantomimentanz im zweiten Akt eine schmerzvolle Hochzeitsnacht mit der sexuellen Verweigerung der traumatisierten Rusalka?

Irgendwann war ich es dann satt mir darüber den Kopf zu zerbrechen und der Küchenpsychologie Bechtolfs auf die Spur kommen zu wollen.

Manchmal konnte man glauben, dass ein feines Kammerorchester am Werke ist, dann wieder klang es wie eine Wagner-Instrumentierung wie überhaupt der Vorjahresregent in so manchen Passagen durchkam.

Auch darstellerisch gelang es ihr den Besucher von der ersten Minute an zu fesseln, der Blick durchs Opernglas verstärkte den Eindruck noch.

Die Nummer 2 des Abends auch nach der Lautstärke des Publikumsbeifalles war Günther Groissböck als Wassermann. Chapeau für diese gesanglich wunderbare Rollengestaltung, in szenischer Hinsicht schien er eher ein Riff Raff der Rocky Horror Picture Show, aber das war nicht seine Schuld.

Positiv überraschte mich Michael Schade , von dem ich den Prinzen nicht in dieser Qualität erwartet hätte. Ein wenig eindimensional klang er vielleicht angesichts der Tessitura aber auch wieder verständlich und auch der Schmelz der Stimme könnte noch mehr durchschimmern.

Und ob das darstellerische Manko der Regie oder dem Sänger zuzuschreiben war, konnte man schwer erkennen. Ebenso überzeugend und perfekt klingend die Elfen Valentina Nafornita , Lena Belkina und Ilseyar Khayrullova sowie der Jäger Mihail Dogotari.

Für die Folgeaufführungen ist es also klar: Es genügt ein Platz mit Sichtbehinderung, aber nochmals hören muss man diese wunderbare Musik auf alle Fälle nochmals!

Was den musikalischen Teil des Abends betrifft, so ist es nahezu vollinhaltlich kleine Abstriche hier und dort gelungen.

Die titelgebende Wassernixe ist ein bedauernswertes Geschöpf: Da verliebt sie sich in einen Menschen und fragt gar nicht, ob er es auch wert ist wie es Frauen im Lauf der Weltgeschichte eben immer wieder passiert.

Sie gibt ihre Nixenexistenz für eine stumme Menschenexistenz auf, wird schnell enttäuscht ohne dass man ihr mögliches Glück dazwischen erlebte und kann den immer noch Geliebten am Ende nur noch in den Tod holen bzw.

Aber sonst! Und hier schlägt die Stunde der Krassimira Stoyanova. Man hat viel Gutes und Schönes von ihr gehört und manches nicht ganz so Überzeugende , aber die Rusalka ist für ihre Stimme wie Persönlichkeit zumindest im gegenwärtigen Zeitpunkt die Rolle ihres Lebens.

Was Dvorak da zwischen Lyrik und Dramatik verlangt, meistert sie mit links, herrliche Kantilene, blühende Höhen die wirklich nie in Schärfe ausarten , wunderbar verhaltene Pianophrasen, kurz, das stimmt alles.

Und sie spielt das leider durchwegs gequälte Geschöpf ohne Übertreibung mit so viel Innigkeit und Überzeugungskraft, dass der Eindruck kaum perfekter sein könnte.

Eine solche Titelrollensängerin ist die halbe Bank einer Produktion, und die anderen Protagonisten erfüllen die andere Hälfte mehr als zufrieden stellend.

Seine Erscheinung — zu Beginn im Jägergewand mit Jägerhut, einem fülligen Ludwig II. Vielleicht nicht immer so strahlend, wie es möglich wäre, und am Ende mit seinem Abschied von der Welt mehr ersterbend als glanzvoll, aber das kann ja auch Konzept sein.

Kurz und gut — eine sehr gute Besetzung. Zu Beginn wird Wagner der ja auch ununterbrochen auf das Schönste durch die Partitur geistert höchst präsent, wenn dieser Wassermann mit seinen Wasserelfen posiert wie Alberich mit den Rheintöchter, wobei er hier allerdings immer wieder klar machen muss, dass er eigentlich in Rusalka verliebt ist….

Seltsam, wie reduziert und im Grunde stimmschwach Janina Baechle als Hexe Jezibaba erschien, da wäre mehr herauszuholen gewesen.

Dass sie so elend krepieren müssen, danken sie dem Regisseur. Auch dass die drei Elfen stimmlich allen voran Valentina Nafornita , aber auch Lena Belkina und Ilseyar Khayrullova weitgehend auf der Höhe ihrer Aufgaben zu blutrünstigen Kannibalinnen werden, ist eine seltsame Idee — nicht die einzige dieses Abends, die die drei jungen Damen zuerst mit Stohhütchen und den langen Nachthemden von Internatsschülerinnen auf die Bühne schickt, um sie bald in Nüttchen zu verwandeln, die zu ihren hautengen Kleidern noch künstliche Hängebrüstchen verpasst bekommen….

Sprechen wir also von der Regie zuerst. Was Sven-Eric Bechtolf und das Ehepaar Glittenberg Rolf für das Bühnenbild, Marianne für die Kostüme jeweils als Team zeigen, ist hochgradig Geschmackssache und in Wien langsam ein bisschen sehr häufig.

Und man fordert durch ein solches Ambiente die Regie — wenn da kein Wasser ist, in dem man den Prinzen laut Vorlage final ertränken könnte, muss man ihn halt für Absterbens Amen an einen Baumstamm fesseln.

Akt und darstellerisch oft nicht mehr als leeres Herumgestehe, da wird man mit dem Nachdenken, was man da gesehen hat, nicht weit kommen.

Und das, dank des Dirigenten, in voller Einbindung der Sänger, ein musikalisches Gesamtkunstwerk. Es wurde auch, schon vom ersten Akt an, bejubelt wie seit langem nichts.

Aufführung in dieser Inszenierung Man geht ja der Besetzung wegen in diese beiden Blutopern, und diesmal verkündeten immerhin fünf Sternchen hinter den Namen der Hauptrollendarsteller ihre Hausdebuts.

Nun also erfolgte der Versuch mit Santuzza, ungeachtet dessen, dass diese eine andere Stimme und eine andere Technik benötigt als Wagner und Strauss.

Immerhin, den Fluss des italienischen Stils macht Michaela Schuster gelegentlich ganz überzeugend nach, ihre Höhenattacken sind hingegen oft als qualvoll zu bezeichnen, und was Erscheinung und Spiel betrifft, ist Santuzza bei ihr keine leidende Verismo-Königin wie so manche Kollegin einst und möglicherweise wieder einmal , sondern hat eher etwas Hexenhaftes.

Das reduziert den Eindruck des Werks. Nicht in Spitzenverfassung war auch die Mamma Lucia der Aura Twarowska, Zoryana Kushpler hingegen gab eine schöne, wenn auch schon ein wenig gesetzte Lola normalerweise gibt sich die Dame koketter.

Er singt den Tonio mit voll strömender Stimme und versucht auch, die Rolle unsympathisch zu gestalten, aber es schimmert halt immer der nette Kerl durch….

Die Sehnsucht nach Liebe, die aus ihrem Duett mit Silvio Tae-Joong Yang, sehr ansehnlich bzw. Zumal die zahlreichen fast zudringlichen Umarmungen ihres Gemahls von Anfang an nur besitzergreifend und beengend sind….

Ja, und dieser Canio war dann wohl Grund für viele, sich diesen Opernabend anzusehen, und was gut und gern hätte schiefgehen können, wurde zum Ereignis.

Neil Shicoff ist ein Sänger, der nicht aufgibt. Und nun, mit 65, sang er an der Wiener Staatsoper erstmals den Canio möglicherweise überhaupt zum ersten Mal?

Es war hörbar ein Gewaltakt, aber es war auch ein Kraftakt, der belohnt wurde. Der durchaus ältere Herr mit den grauen Locken tobte sich Verzweiflung von der Seele.

Nicht schön anzuhören, aber so eindrucksvoll anzusehen, dass das Publikum helle Begeisterung zeigte. Unsere Welt liebt die Kämpfer, die nicht aufgeben….

Aber was Shicoff unternommen hat, spielte sich einfach in einer anderen Preisklasse ab, in einer Opern-Parallelwelt, wo andere Gesetze jenseits des Üblichen gelten.

Wieder sehr ordentliches Repertoire aus dem Orchestergraben — an einem unebenen, aber keinesfalls überraschungsfreien Abend. Das hätte man am liebsten nach dem 1.

Akt laut gerufen, da die Leistung des von verschiedensten Medien hoch gepushten Massimo Giordano — sagen wir es nett — nicht ganz dem Niveau eines ersten Hauses entsprochen hat.

Hörbare Brüche zwischen Brust- und Kopfstimme, ein sehr störendes Vibrato, Stemmen der Töne beim Versuch, seine recht kleine Stimme dem Haus anzupassen — das alles war wirklich sehr enttäuschend.

Man sagte, dass Tosca ziemlich leicht zu besetzen sei — man nehme den besten Sopran, den besten Bassbariton und den besten Tenor — und schon ist ein musikalischer Erfolg sicher.

Nun, Giordano gehörte an diesem Abend sicherlich nicht zu Letzteren. Unglücklicherweise spielte gestern das Staatsopernorchester so, wie Paolo Carignani dirigierte.

Wer auf eine subtile Umsetzung der Partitur hoffte, wurde enttäuscht. Auf der Soll-Seite war auch der Auftritt von Benedikt Kobel zu verbuchen, der als Spoletta ziemlich flackernde Töne von sich gab.

An diesem Abend war es schwer zu entscheiden, wer der beste Tenor des Abends war…. Stimmlich viel präsenter als zuletzt war Janusz Monarcha bei seinen Szenen als Angelotti, Hans Peter Kammerer war als Sciarrone unauffällig.

Einen wiederholten stimmlichen Frühling erfährt zur Zeit Alfred Sramek , der den Mesner als etwas schrulligen Zeitgenossen porträtierte — kein Vergleich zu den letzten Jahren, was aber auf Grund seiner Biographie verständlich ist.

Martina Serafin bot eine überzeugende Leistung, allerdings im Vergleich mit der Tosca vom September, Angela Gheorghiu, war ihre Darstellung weit weniger ausgefeilt und mehr bodenständig.

Sie steigerte sich im Lauf der Vorstellung, traf alle Töne. Warum wurde der Abend doch zu einem Ereignis, an das ich noch lange zurückdenken werde?

Was für eine Naturgewalt ist dieser Mann doch! Eine Bühnenausstrahlung sondergleichen — es dauerte knapp zwei Sekunden und schon beherrschte er bei seinem ersten Auftritt das Geschehen.

Es ging von ihm eine Aura der Macht, der Brutalität, aber auch einer fast animalischen Sinnlichkeit aus. Ein absolutes Alpha-Männchen, das neben sich niemand anderen duldet und dies mit teils groben, teils subtilen Gesten auch zeigt.

Selten hat man die untertänige Haltung seiner Untergebenen so nachvollziehen könne — der kleinste Fehler ihrerseits kann da schon fatale Folgen haben.

Aber er klang nie gefährlicher und unberechenbarer, wenn er seine Stimme zurücknahm. Es schimmerte da immer wieder der nicht abzuleugnende Charme des Scarpia durch — was ihn für viele Frauen sicherlich attraktiv gemacht hat.

Ein absoluter Machtmensch, der sich nimmt was er will, aber dem auch oft freiwillig nachgegeben wird. Terfel schuf das beste Scarpia-Porträt seit langer, langer Zeit — nachfolgende Sänger werden sich an dieser Leistung messen müssen und ich befürchte, der Vergleich wird nicht zum ihren Gunsten ausgehen.

Hoffentlich werden wir Terfel zukünftig wieder oft an der Staatsoper erleben können, gerüchteweise soll er nächstes Jahr als Holländer zurückkehren.

Der Abend war ein Triumph für Terfel, brachte eine sehr gute Tosca, aber auch einen Cavaradossi und einen Dirigenten, die bei weitem nicht die Qualität der beiden Erstgenannten erreichen konnten.

Aufführung seit der Premiere am 3. Wenn man von einer Repertoire-Aufführung der Wiener Staatsoper berichten und den Bericht illustrieren will, da doch die Fotos ein geschätztes Qualitätsmerkmal des Opernfreunds sind, hat man ein Problem:.

Also wähle ich als nächstes ein Foto jenes Künstlers, der für mich der Anlass des Opernbesuchs war: Bryn Terfel.

Aber das ist natürlich auch kein Aufführungsfoto — es ist vielmehr das derzeitige Titelbild auf der Facebook-Seite von Bryn Terfel!

Ich räume auch gerne ein: das Bild passt nicht zum Scarpia, den Bryn Terfel an diesem Abend wahrhaft phänomenal verkörpert hat!

Aber nun komme ich endlich zur besuchten Aufführung. Bei der Premiere im Jahre sangen unter Herbert von Karajan Renata Tebaldi und Tito Gobbi — und heute steht diese Inszenierung von Margarethe Wallmann im Bühnenbild von Nicola Benois noch immer auf dem Spielplan.

Ich hatte die Inszenierung erstmals im Jahre gesehen — damals mit Placido Domingo als überwältigenden Cavaradossi.

In eine über 50 Jahre alte Inszenierung geht man natürlich nicht wegen des musealen Werts von Regie und Bühnenbild.

Soferne man nicht Tourist ist oder die Oper zum ersten Male sehen will, kommt man wegen der Besetzung - ich wollte unbedingt Bryn Terfel erleben, der seit sieben Jahren nicht mehr in Österreich aufgetreten ist und nun in drei Aufführungen erstmals in Wien den Scarpia gestaltet.

Ich kann also heute mit meinen Eindrücken aus der zweiten Aufführung ergänzen. An diesem Abend war Bryn Terfel eine Klasse für sich.

Mit ganz sparsamen Gesten und prägnanter Artikulation zeichnete er die Figur des Baron Scarpia.

Nicht nur als Darsteller, auch stimmlich war Terfel an diesem Abend blendend disponiert. Selbst geradezu geflüsterte Passagen waren bis in die letzte Galeriereihe problemlos zu hören, die Forteausbrüche hatten bedrohliche Gewalt.

Besser kann man diese Rolle nicht gestalten. Natürlich kann man in unserem Medienzeitalter alles im Internet oder auf CD und DVD hören und sehen — aber ich bleibe bei meiner Überzeugung: das unmittelbare Erleben im Opernhaus kann durch Medien nicht ersetzt werden.

In der Wiener Aufführung waren Martina Serafin und Massimo Giordano seine Partner. Serafin war gestern in Wien ausgezeichnet disponiert.

Mit warmer, stets technisch sauber geführter und diesmal nie forcierter Stimme war sie eine sehr gute Tosca — aber es fehlte ihr eben jene charismatische Ausnahmeausstrahlung, die Terfel auszeichnet.

Was es alles gibt! Akts geradezu brillant waren. Hermann Becke, Nichts davon, die meisten blieben weg.

Nun, man kann ihnen nur ins Stammbuch schreiben: Sie haben etwas versäumt. Besonders viel Terfel haben wir in Wien ja nicht gesehen, ein paar Mal Figaro, Leporello und Giovanni, öfter die Hoffmann-Bösewichte und Falstaff — und seit sieben Jahren überhaupt nichts mehr.

Sein Holländer und Sachs, sein Wotan und Wanderer sind an Wien vorübergegangen. Immerhin gab es nun seinen ersten Scarpia am Haus, und das war eine Wohltat.

Endlich ein Sänger in dieser Rolle, bei dem man nicht die geringsten Abstriche machen muss, weder an Stimmpotenz noch an darstellerischer Überzeugungskraft.

Darüber hinaus artikuliert Terfel schon mit seiner Stimme, alle Lautstärken und Farben von vollsaftig bis fahl ausspielen, die Rolle perfekt.

Und wie er sie spielt? Das ist einer dieser bösen Sadisten, denen jeder schon einmal im Leben begegnet ist, die ihre Macht mit bösem Genuss ausspielen, die wirklich gefährlich sind — man traut ihm den kalt-lüsternen, brutalen Vergewaltiger jede Minute zu — und die immer noch eine Gemeinheit hier und dort in petto haben.

Terfel hatte auch die Disziplin bis zum Ende der Vorstellung auf seinen Soloapplaus zu warten, wenn andere sich diesen schon nach dem zweiten Akt holen und dann gemütlich im Sole oder beim Plachutta sitzen… Dem Opernfreund bleibt nur die Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen.

Wenn sie es allerdings tut, gerät vieles ins Wanken, und man wundert sich, dass sie schon bei der Turandot angelangt ist, wenn man doch den Eindruck hat, dass die dramatischen Ausbrüche der Tosca sie bereits an den Rand ihrer Möglichkeiten bringen.

Der Schwachpunkt lag aber nicht im Gesang, sondern im Spiel — das ist, zugegeben, eine sehr schöne Frau, die in den prächtigen Gewändern prächtige Figur macht, und sie spielt auch brav, was die Rolle verlangt.

Aber einen Künstler macht das aus, was er an persönlichem Mehrwert und an eigener Unverwechselbarkeit gibt, und da findet man nicht genug.

Nach wie vor der ambitionierte, aber letztlich doch etwas hölzerne junge Mann, der sich spürbar bemüht und darstellerisch wenig erreicht. Die Stimme kann, was sie soll, bringt die Höhen, versucht, fehlende Sinnlichkeit mit Schluchzern zu erzeugen, ist aber nicht der Puccini-Tenor, der über die nötige schöne Sinnlichkeit der Stimme und des Vortrags verfügte.

Die Arien sang er defensiv, vor allem die zweite, und wenn der Dirigent nicht totale Pausen danach eingelegt hätte an sich nicht vorgesehen, darum wird oft nicht geklatscht, wenn kein Fachmann die Sekunde zum Einsetzen des Applauses findet — dann hätte es vielleicht keine freundliche Zustimmung gegeben.

Paolo Carignani ist italienisches Repertoire, wie es sein soll wir reden von Repertoire, nicht von ausgefeilten Premieren-Interpretationen , da werden Bühne und Orchester zusammengehalten und die nötigen Stimmungen gezaubert und die gibt es bei Puccini reichlich.

Plötzlich tauchte Nicholas Flamels Kopf auf und einen Augenblick später auch das unverwechselbare Stachelhaar der Kriegerin Scathach.

Das Lächeln verschwand aus Dees Gesicht, und er konnte es nicht verhindern, dass sein Herz unruhig zu klopfen begann. Warum ausgerechnet Scathach?

Er hatte nicht gewusst, dass die rothaarige Kriegerin in der Stadt war — oder überhaupt auf diesem Kontinent. Das Letzte, was er von ihr gehört hatte, war, dass sie in einer Mädchenband in Berlin gesungen hatte.

Durch die Augen des Golems sah Dee, wie Flamel und Scathach sich über das Balkongeländer schwangen und nun direkt vor dem Lehmwesen standen.

Scathach sagte etwas zu Flamel — da dieser Golem aber keine Ohren hatte, verstand Dee nicht, was sie sagte. Vielleicht ist sie nicht mehr so gut wie früher, sagte sich Dee nervös.

Vielleicht haben ihre Kräfte mit der Zeit etwas nachgelassen. Sie standen beide auf der Galerie und schauten auf das Dojo hinunter.

Mit offenem Mund hatten sie beobachtet, wie Flamel und Scatty über das Geländer gesprungen und unnatürlich langsam auf den Boden geschwebt waren.

Das rothaarige Mädchen stand dem Golem gegenüber, während Flamel zur Tür ging, wo sich die Ratten sammelten. In den Tieren schien sich etwas dagegen zu sträuben, den Raum zu betreten.

Ohne Vorwarnung holte der Golem mit seiner gewaltigen Faust aus und setzte gleich noch einen kräftigen Tritt hinterher. Josh öffnete den Mund, um Scatty zu warnen, doch bevor er einen Ton herausbrachte, hatte sie sich schon in Bewegung gesetzt.

Gerade hatte sie noch vor dem Lehmwesen gestanden; jetzt warf sie sich nach vorn, duckte sich unter den Schlägen und Tritten hinweg und versetzte dem Golem so schnell, dass man fast nicht folgen konnte, mit der flachen Hand einen Schlag gegen das Kinn.

Es war nur ein leises Klatschen zu hören, dann hängte sich der Unterkiefer aus und klappte herunter. In dem schwarzen Schlund konnten die Zwillinge deutlich ein gelbes Stück Papier erkennen.

Einen Augenblick später kam sie mit einem kleinen Mikrowellenofen zurück. Er traf den Golem mitten in die Brust — und blieb stecken.

Dreckklümpchen flogen in alle Richtungen. Der Golem hielt inne, irritiert und orientierungslos. Der nächste Hieb des Lehmkolosses streifte Scattys rote Haarstacheln, doch sie ergriff seinen Arm und benutzte ihn als Hebel, um ihn aufs Kreuz zu legen.

Dielen krachten und brachen, als der Golem umfiel. Dann schoss Scattys Hand nach vorn — und zog fast behutsam das Blatt Papier aus seinem Mund.

Augenblicklich wurde der Golem zu dem, woraus er erschaffen war. Faulig stinkendes Wasser und Lehm verteilten sich auf dem bis vor Kurzem noch blitzsauberen Boden des Dojo.

Die Mikrowelle polterte über die Dielen. Scatty wedelte mit dem Blatt Papier zu den Zwillingen herauf. Man muss ihm den nur wegnehmen, um den Zauber zu brechen.

Merkt euch das. Josh warf seiner Schwester einen raschen Blick zu. Er wusste, dass sie dasselbe dachte wie er: Sollten sie jemals wieder einem Golem begegnen, würden sie unter gar keinen Umständen nah genug an ihn herangehen, um ihm die Hand in den Mund stecken zu können.

Nicholas Flamel näherte sich den Ratten vorsichtig. Sie zu unterschätzen, wäre tödlich, doch während er keinerlei Probleme damit hatte, magische Wesen — die ja nicht wirklich lebendig waren — zu bekämpfen und zu vernichten, fiel es ihm schwer, echte Lebewesen zu töten.

Selbst wenn es sich dabei um Ratten handelte. Perry hätte diese Gewissensbisse nicht, das wusste er, aber er war entschieden zu lange Alchemyst gewesen.

Er hatte sich dem Erhalt von Leben verschrieben und nicht seiner Zerstörung. Die Ratten standen unter Dees Kommando. Die armen Wesen hatten wahrscheinlich entsetzliche Angst — was sie allerdings nicht davon abhalten würde, ihn aufzufressen.

Flamel kauerte sich auf den Boden, drehte die Handfläche der rechten Hand nach oben und bog die Finger nach innen.

Dann blies er sacht in die Hand und sofort bildete sich ein winziger grüner Nebelball. Mit einem Ruck drehte er die Hand um und drosch sie in die gebohnerten Bodendielen.

Der kleine grüne Energieball hüpfte durch den Raum. Dann schloss der Alchemyst die Augen und seine Aura flammte um seinen Körper herum auf.

Er konzentrierte sich und schickte seine Aura-Energie durch die Finger in den Boden. Die Zwillinge standen noch immer auf der Galerie und beobachteten alles, hatten aber nicht die leiseste Ahnung, was Flamel vorhatte.

Sie sahen den schwachen grünen Schimmer, der seinen Körper wie einen Nebel umgab, konnten sich jedoch nicht erklären, weshalb die Ratten in der Tür das Dojo nicht schon längst überschwemmt hatten.

Instinktiv wusste sie, dass ihr Bruder dasselbe gedacht hatte. Scatty hörte sie. Sie zerriss das gelbe Blatt Papier, das sie dem Golem aus dem Mund genommen hatte, systematisch in winzige Schnipsel.

Der Fesselzauber hält die Ratten in Schach. Aber sobald es einer gelingt, vorzupreschen, ist er aufgehoben. Dann kommen sie alle.

Nicholas Flamel war sich dessen bewusst, dass John Dee ihn wahrscheinlich durch die Augen der Ratten sehen konnte.

Sie zuckte und für einen kurzen Moment leuchteten ihre Augen in einem fahlen gelben Licht. Dee schaute von seiner Spähschale auf und sah, dass Perenelle Flamel hellwach war und ihn beobachtete.

Gleichzeitig habe ich endlich die Gelegenheit, mich dieser Pest Scathach zu entledigen, und ich kann mir die fehlenden Buchseiten holen.

Das grüne Licht floss aus Flamels Fingern, lief über die Dielen und überzog sie mit einem grünen Schimmer.

Es dauerte nur zwölf Herzschläge lang und ein dichter Wald brach aus dem Boden. Man konnte zuschauen, wie sich die Stämme zur Decke reckten.

Einige waren kaum dicker als ein Finger, andere armdick, und der Baum bei der Tür war so dick, dass er den Rahmen fast ausfüllte.

Die Ratten drehten sich um und stoben kreischend den Flur hinunter. Flamel rappelte sich auf und wischte sich die Hände ab.

Er konnte den Blick nicht von dem Wald wenden, der in Flamels Rücken immer weiterwuchs. Sophie schaute sich in dem ehemals sauberen Dojo um. Jetzt war es total ruiniert: überall Schmutz und kleine, dunkle Pfützen, die Dielenbretter aufgerissen von den Bäumen, die daraus wuchsen, und im Flur noch mehr stinkender Lehm.

Flamel nickte erfreut. Flamel drehte sich zu dem Wald um, der langsam das gesamte Dojo einnahm. H abe ich das richtig verstanden?

Keiner von euch? Sophie drehte sich zu ihr um. Dann wandte sie sich an Flamel. Sie hätte den Führerschein am liebsten schon mit zehn Jahren gemacht.

Einer der Gründe, weshalb die Zwillinge dieses Jahr Sommerjobs angenommen hatten, statt mit ihren Eltern zur Ausgrabungsstätte zu gehen, war ja, dass sie Geld für einen eigenen Wagen verdienen wollten.

Scathach runzelte ärgerlich die Stirn. Und ich will es lieber auch gar nicht wissen. Josh hatte an einer Ampel auf Grün gewartet.

Jetzt fuhr er an und bog rechts zur Golden-Gate-Brücke ab. Wie bewegt ihr euch denn fort? Mit ihnen kann man vollkommen anonym reisen, anders als mit Flugzeug oder Schiff.

Mit einem Auto ist viel zu viel Papierkram verbunden, Papierkram, der direkt zu uns führen könnte, egal wie viele Decknamen wir benutzen.

Es gab hundert Fragen, die Josh gern gestellt hätte, aber er musste sich darauf konzentrieren, die Kontrolle über den schweren Wagen zu behalten.

Er wusste zwar theoretisch, wie man fährt, tatsächlich gefahren aber hatte er lediglich zerbeulte Jeeps, wenn sie ihre Eltern zu einer Ausgrabungsstätte begleitet hatten.

Sophie hatte gemeint, er solle sich einfach vorstellen, es sei ein Computerspiel. Das half, aber nur ein bisschen. Wenn es im Spiel krachte, fing man einfach wieder von vorn an.

Es ging nur langsam voran auf der berühmten Brücke. Eine graue Stretchlimousine war auf der Mittelspur liegen geblieben. Beim Näherkommen sah Sophie, dass sich auf der Beifahrerseite zwei Gestalten im dunklen Anzug über den Motor beugten.

Sie merkte, dass sie den Atem anhielt, weil sie sofort an Golems dachte. Josh schaute seine Schwester an und versuchte ein Grinsen.

Sofort wusste sie, dass er dieselbe Befürchtung gehabt hatte. Sophie drehte sich um und schaut nach hinten. In dem abgedunkelten, klimatisierten SUV erschienen Flamel und Scatty wie ganz gewöhnliche Leute.

Sie hatte das Kinn in die Hand gestützt und schaute durch die dunkle Scheibe über die Bay zur Gefängnisinsel Alcatraz hinüber.

Nicholas Flamel senkte den Kopf, um ihrem Blick folgen zu können. Als ich das letzte Mal dort war, musste ich einem besonders üblen Schlangenmenschen eine Zwangspause verordnen.

Nicholas Flamel lehnte sich auf seinem bequemen Sitz zurück und verschränkte die Arme vor der Brust. Das wisst ihr, ja? Aber es passiert alles so schnell, dass man es kaum fassen kann.

Golems aus Lehm, Magie, Bücher voller Zaubersprüche, Ratten Sie schaute von Flamel zu Scatty und wieder zu Flamel. Sie nahm sich Zeit, um ihre Frage zu formulieren, und als sie sie dann stellte, sah sie den Alchemysten aus zusammengekniffenen Augen an.

Nicholas Flamel lächelte. Vielleicht bin ich noch etwas darüber hinaus, aber ich wurde geboren und werde immer der menschlichen Rasse angehören.

Meine Leute, das Ältere Geschlecht, sind aus anderem Holz geschnitzt. Wir regierten diese Erde, bevor die Geschöpfe, die zu Humani wurden, von den Bäumen geklettert sind.

Heutzutage kennt uns fast jedes Volk aus seinen Mythen. Wir sind die Vorbilder aller Legenden: die Werwolf-Clans, Vampire, Riesen, Drachen, Monster.

In den Geschichten nennt man uns die Älteren. Manche nennen uns auch Götter. Scatty kicherte. Andere wurden von den Humani zu Göttern gemacht.

Sophie nickte langsam. Vorsichtig manövrierte er den schweren SUV wieder auf die mittlere Spur. Ein paar Mal wäre das fast passiert, und er war überzeugt, einmal tatsächlich den Seitenspiegel eines Autos gestreift zu haben, doch er war weitergefahren, ohne etwas zu sagen.

Und die wird auf ein Alter von hundert Millionen Jahren geschätzt. Ich habe auch den Schuhabdruck untersucht, der in Antelope Springs in Utah gefunden wurde — in Gestein, das auf fünfhundert Millionen Jahre geschätzt wird.

Er hätte zu gern gewusst, was sein Vater zu dem, was sie heute erlebt hatten, zu sagen hätte. Flamel zuckte mit den Schultern.

Was die Naturwissenschaft nicht versteht, tut sie ab. Nur kann nicht alles so einfach beiseitegewischt werden. Könnt ihr zum Beispiel das, was ihr heute gesehen und erlebt habt, als Fälschung ignorieren?

Josh neben ihr zog unbehaglich die Schultern zusammen. Ihm gefiel nicht, wohin diese Unterhaltung führte. Dass Dinosaurier und Menschen zur selben Zeit gelebt hatten, war einfach undenkbar.

Da gab es die Zwergdinosaurier, die man in Deutschland entdeckt hatte, die hundertfünfundsechzig Millionen Jahre alten Dinosaurierspuren in Wyoming und erst vor Kurzem die acht neuen prähistorischen Spezies, die in einer Höhle in Israel entdeckt worden waren.

Aber was Flamel andeutete, hätte unglaubliche Folgen. Er behauptete, geboren zu sein. Da konnte er doch keine Dinosaurier gesehen haben … oder?

Es gibt da eine Stelle in Hamlet Nicholas Flamel nickte erfreut. Ich kannte William Shakespeare. Will hätte ein überdurchschnittlich guter Alchemyst werden können.

Doch dann fiel er Dee in die Hände. Der arme Will. Habt ihr gewusst, dass er sich für den Prospero in Der Sturm Dee zum Vorbild nahm?

Ich habe lange gelebt und hatte viele Schüler — einige hat die Geschichte berühmt gemacht, die meisten sind vergessen. Ich habe viele Leute getroffen, menschliche und nicht menschliche, sterbliche und unsterbliche.

Leute wie Scathach zum Beispiel. Sie wollen zurück zu dem, was einmal war, und glauben, dass ihre Marionette Dee und andere von seiner Sorte das ermöglichen können.

Sie werden die Dunklen Älteren genannt. Die Holmen und Pfeiler, Stützen, Stahlseile und Leitungen der Golden-Gate-Brücke füllten sich langsam mit Vögeln; es mussten schon viele Hunderte sein.

Er zog das Genick ein, um über das bewegte Wasser zur Insel schauen zu können. Eine dunkle Wolke stand über Alcatraz. Sie schien aus dem leer stehenden Gefängnis aufzusteigen und hing wie Rauch in der Luft — aber es war ein Rauch, der sich nicht verflüchtigte, sondern hin und her waberte und als dichte Masse ständig in Bewegung war.

Plötzlich bewegte sich der riesige Vogelschwarm wie auf ein Kommando hin von der Insel weg und kam über die Bay direkt auf die Brücke zugeflogen.

Josh drückte auf den Fensterheber und die getönte Scheibe senkte sich ab. Jetzt konnte man das Geräusch hören, das die Vögel machten, ein raues Krähen, das fast wie ein verzerrtes Lachen klang.

Die Autos fuhren langsamer, einige Leute hielten an und stiegen aus, um mit Digitalkameras und Handys Aufnahmen zu machen.

Nicholas Flamel beugte sich vor und legte Josh die linke Hand auf die Schulter. Fahr einfach zu. So schnell du kannst. Bring uns von dieser Brücke.

Flamels beherrschter Tonfall jagte Sophie mehr Angst ein, als wenn er geschrien hätte. Sophie zog ihr Handy aus der Tasche und klappte es auf.

Drück die Daumen, dass nicht nur der Anrufbeantworter dran ist. D ie Sicherheitstore öffneten sich und Dees schwarze Stretchlimousine bog auf die Zufahrt ein.

Der Golem-Chauffeur manövrierte den Wagen gekonnt durch vergitterte Tore in eine Tiefgarage. Es gab ein glucksendes Geräusch und faulig riechende Dreckspritzer flogen durch den Wagen.

Er telefonierte und redete dabei in einer Sprache, die seit mehr als dreitausend Jahren nicht mehr auf der Erde gesprochen wurde.

Ein Spritzer Golem-Schlamm landete auf Perenelles rechter Hand. Der zähe Schmutz lief über ihren Handrücken — und wischte dabei das gewundene Symbol ab, das Dee dort aufgemalt hatte.

Der Bindezauber war teilweise gebrochen. Perenelle Flamel senkte leicht den Kopf. Das war ihre Chance. Um mit ihrer Aura-Energie wirklich arbeiten zu können, brauchte sie eigentlich beide Hände, und der Fesselzauber, den Dee ihr auf die Stirn gemalt hatte, hinderte sie leider am Sprechen.

Perenelle Delamere hatte sich immer für Magie interessiert, auch schon bevor sie den armen Buchhändler kennengelernt hatte, der später ihr Ehemann geworden war.

Sie war die siebte Tochter einer siebten Tochter, und in dem winzigen Dorf Quimper im Nordwesten von Frankreich, wo sie aufgewachsen war, hielt man sie für etwas Besonderes.

Sie konnte durch Handauflegen heilen, nicht nur Menschen, sondern auch Tiere. Sie konnte mit den Toten reden und manchmal sogar ein wenig in die Zukunft schauen.

Innerhalb weniger Wochen hatte sie den Ruf, wirklich begabt zu sein. Ihre Kundschaft veränderte sich. Bald waren es nicht nur die Händler und Budenbesitzer, die zu ihr kamen, sondern auch Kaufleute und selbst Adlige.

Einige von ihnen, wie zum Beispiel der schlanke, dunkelhaarige Mann mit den auffallend hellen Augen, verkauften gelegentlich auch Bücher an ihrem Stand.

Und bereits als sie ihn zum ersten Mal sah, wusste Perenelle Delamere, dass sie diesen Mann heiraten würde und dass sie ein langes und glückliches Leben miteinander verbringen würden.

Wie lang es tatsächlich werden sollte, war ihr allerdings nicht klar gewesen. Keine sechs Monate nach ihrer ersten Begegnung heirateten sie.

Inzwischen waren sie seit über Jahren zusammen. Wie die meisten gebildeten Männer seiner Zeit faszinierte auch Nicholas Flamel die Alchemie — eine vielversprechende Kombination aus Naturwissenschaft und Magie.

Sein Interesse war geweckt worden, nachdem ihm gelegentlich alchemistische Bücher und Schaubilder zum Verkauf angeboten worden waren und man ihn gebeten hatte, einige der selteneren Werke zu kopieren.

Im Gegensatz zu den meisten Frauen ihrer Zeit konnte Perenelle lesen und beherrschte mehrere Sprachen — ihr Griechisch war besser als das ihres Gatten -, und er bat sie oft, ihm etwas vorzulesen.

Perenelle war rasch vertraut mit den verschiedenen Zweigen der Magie und begann, im kleinen Rahmen zu üben und ihre Fähigkeiten auszubauen. Dabei konzentrierte sie sich darauf, ihre Aura-Energie zu bündeln und in bestimmte Richtungen zu lenken.

Als der Codex in ihren Besitz kam, war Perenelle bereits eine Zauberin. Allerdings brachte sie für die mathematischen Berechnungen und Formeln der Alchemie wenig Geduld auf.

Aber Perenelle war es gewesen, die erkannt hatte, dass es sich bei dem Buch in dieser seltsamen, sich ständig verändernden Schrift nicht nur um irgendein Zauberbuch handelte, sondern um eine weltumspannende Sammlung überlieferten Wissens, magischer und naturwissenschaftlicher Erkenntnisse.

In einer bitterkalten Winternacht hatte sie über den Seiten gebrütet und zugeschaut, wie die Wörter darübergekrochen waren und die Buchstaben sich immer wieder neu geformt hatten, und einen Herzschlag lang hatte sie die Formel für den Stein der Weisen gesehen und sofort gewusst, dass in diesem Buch das Geheimnis ewigen Lebens lag.

In den folgenden zwanzig Jahren hatte das Paar bei dem Versuch, das seltsame Manuskript zu entziffern und zu übersetzen, ganz Europa bereist, sich dann nach Osten ins Land der Russen gewandt, nach Nordafrika im Süden und selbst nach Arabien.

Sie begegneten Magiern und Zauberern aus vielen Ländern und studierten viele verschiedene Arten von Magie. Nicholas interessierte sich nur am Rande dafür; sein Hauptinteresse galt weiterhin der Wissenschaft der Alchemie.

Der Codex deutete an, dass es ganz präzise Formeln gab für die Verwandlung von Steinen in Gold und von Kohle in Diamanten.

Perenelle lernte, so viel sie konnte, über alle magischen Künste aller Länder. Doch es dauerte lang, bevor sie diese Künste auch tatsächlich ausübte.

In der Limousine, eingezwängt neben dem Golem, fiel ihr ein Trick ein, den sie von einer Strega, einer Hexe in den sizilianischen Bergen, gelernt hatte.

Eigentlich war er dafür gedacht, mit Rittern in voller Rüstung fertig zu werden, aber wenn man ihn ein wenig veränderte ….

Perenelle schloss die Augen und konzentrierte sich. Dann beschrieb sie mit dem kleinen Finger einen Kreis auf dem Autositz.

Der Funke lief durch den Sitz, und Perenelle spürte, wie er sich um die Federn der Polsterung wand.

Zischend und knisternd schoss er an den Federn entlang in die Karosserie des Wagens. Er schlängelte sich in den Motorraum, tanzte über die Zylinder und kreiste fauchend und spuckend einmal um die Räder.

Eine Radkappe sprang ab und rollte davon … Und dann spielte plötzlich die Elektrik des Wagens verrückt. Die Fenster öffneten und schlossen sich selbsttätig.

Das Sonnendach ging surrend auf und mit einem Schlag wieder zu. Die Scheibenwischer quälten sich über die trockenen Scheiben und bewegten sich plötzlich so schnell hin und her, dass sie absprangen.

Innenlichter flackerten. Es roch nach Metall. Statische Elektrizität flirrte durch den Innenraum des Wagens. Dee warf sein Handy weg und pustete auf seine plötzlich taub gewordenen Finger.

Das Handy fiel auf den weichen Teppichboden und explodierte. Sämtliche Funktionen versagten. Aus dem Motorraum schlugen Flammen und giftige Dämpfe drangen ins Wageninnere.

Dee wollte die Tür öffnen, doch die hatte sich automatisch verriegelt. Der Gestank nach Rauch, brennendem Plastik und schmelzendem Gummi wurde kurzzeitig überdeckt von Schwefelgeruch und Dees Hand wurde wie von einem goldglänzenden Metallhandschuh überzogen.

Sie fuhr in die Tür und riss sie praktisch aus den Angeln. Dee warf sich hinaus auf den Betonboden. Er kroch rückwärts davon, als sein Hundertfünfzigtausend-Dollar-Wagen mit Sonderausstattung in Flammen aufging.

Der vordere Teil verformte sich in der ungeheuren Hitze und die Windschutzscheibe schmolz wie Wachs. Die Hitze konnte ihm offensichtlich nichts anhaben; lediglich seine Haut veränderte sich und sah aus wie steinhart gebacken.

Dann schaltete sich die Sprinkleranlage der Garage ein und eiskaltes Wasser wurde von oben in die Flammen gesprüht. Völlig durchnässt und hustend wischte Dee sich Tränen aus den Augen.

Er richtete sich auf und löschte die Flammen mit einer einzigen Handbewegung. Dann vertrieb er mit einer leichten Brise, die ebenfalls seinen Händen entstieg, den Rauch und streckte den Kopf in das schwarze Innere des Wagens.

Fast hatte er Angst vor dem, was er vorfinden würde. Der Golem, der rechts neben Perenelle gesessen hatte, war inzwischen so trocken, dass er zu zerbröseln begann.

Doch von der Frau war keine Spur zu sehen. Die Tür auf der anderen Seite sah allerdings aus, als sei sie mit einer Axt geöffnet worden.

Was war es, was ihm jetzt blieb? Er hatte nicht den ganzen Codex sichergestellt und jetzt war auch noch Perenelle, seine kostbare Geisel, verschwunden.

Konnte der Tag noch schlimmer werden? Aus den Augenwinkeln sah Dr. John Dee, wie sich spitze schwarze Stiefel mit Pfennigabsätzen näherten.

Und im gleichen Moment wusste er die Antwort auf seine Frage: Ja, der Tag würde noch schlimmer werden — sehr viel schlimmer.

Er zwang ein Lächeln auf seine Lippen, erhob sich steif und wandte sich einer der wenigen Dunklen des Älteren Geschlechts zu, die ihm ernsthaft Angst einjagten.

Zu Anfang waren es drei Schwestern gewesen, Badb, Macha und die Morrigan, doch die anderen beiden waren im Lauf der Zeit verschwunden — Dee hatte seine eigene Theorie zu dem, was mit ihnen geschehen war.

Und jetzt war die Morrigan die alleinige Herrin über die schwesterliche Macht. Ihre ärmellose Weste war über und über mit silbernen Nieten verziert und sah aus wie ein mittelalterlicher Brustpanzer und ihre Lederhandschuhe hatten rechteckige Silberplättchen auf den Fingerrücken.

Um die Taille trug die Krähengöttin einen schweren Ledergürtel mit kleinen aufgesetzten runden Schilden. Über die Schultern hatte sie sich einen langen Umhang geworfen, der bis auf den Boden reichte und ganz aus Rabenfedern gemacht war.

Die Kapuze hatte sie tief in ihr Gesicht gezogen, das darunter noch bleicher als sonst wirkte. Selbst die Lippen der Morrigan waren schwarz.

Die Spitzen ihrer überlangen Schneidezähne berührten ihre leicht geöffnete Unterlippe. Perenelle Flamel trat vor.

Sie bewegte sich langsam und vorsichtig. Zwei gewaltige Krähen hockten auf ihren Schultern und beide waren mit ihren rasiermesserscharfen Schnäbeln gefährlich nah an ihren Augen.

Kurz nachdem sie sich aus dem brennenden Auto befreit hatte, stark geschwächt durch den Einsatz von Magie, hatten die Vögel sie angegriffen.

Dee griff in seine Jacke und brachte den mit Metall beschlagenen Codex zum Vorschein. Er war überrascht, dass die Krähengöttin nicht sofort danach griff.

Verblüfft hielt Dee das Buch vor sie hin und blätterte die Seiten mit offensichtlichem Respekt vor dem uralten Werk um.

Auf Lin Chos Anweisung hin wurde im ganzen Land ein Wettbewerb ausgeschrieben. Hier sollte die neue Bibliothek gebaut werden.

Jederman konnte fast fünfzig Meister und ihre Lehrlinge dabei beobachten, wie sie unter viel Aufhebens und Trubel die letzten Handgriffe an Ihre fantastischen Kreationen legten.

Er höhlte Bodochörner aus, um darin je bis zu fünf Sphären des Wissens unterzubringen. Ein renommierter Handwerker aus Zoran blieb stehen und sprach ihn amüsiert an: "Was ist denn das, Yama?

Schaut nur, es kann mit dieser Klappe wasserdicht verschlossen werden, ist feuerfest und kann vor allem leicht versteckt werden, sollten uns wieder Barbaren überfallen.

Ein Haufen Bodochörner, wie trügerisch! Ahh, ich könnte noch etwas Glanz anbringen, damit sie besser auffallen.

Er wollte das Sap zu einem festen Brei einkochen. Damit könnte er dann die Behälter einschmieren. Diese würden dann einen feinen grünen Glanz annehmen.

Sengs Hänseleien wurmten ihn aber immer noch und die Glühwürmchen die von der Lampe an seinem Arbeitsplatz angezogen wurden trugen ihren Teil dazu bei ihn weiter zu ärgern.

Du hast es so gewollt! Es war ein Binde-Spruch und das kleine Insekt fiel in seinem ewigen Gefängnis schnurstraks zu Boden "Wah! Seht euch das an, ich habe es in Sap gebunden!

Als er die kleine, grünlich schimmernde und durchscheinende Sapkugel aufnahm, konnte er im Flammenschein die zarte Anatomie des Tieres bestaunen.

Er sah die Schönheit der Flügel, die im Gegenlicht besonders zur Geltung kamen und so detailreich wohl von keinem Homin zuvor gesehen werden konnten.

Früh am nächsten Morgen war der von den Wettbewerbsteilnehmern ausgehende Lärm weithin hörbar. Sie machten sich nun alle auf um Ihre Kunstwerke zum Ausstellungsplatz zu transportieren.

Bald schon blieb nur die Stille der leeren Zelte zurück. Erst der ferne Klang der Hörner weckte ihn schlagartig auf.

Die Preisrichter hatten eine Entscheidung getroffen! Kein anderer als Meister Seng präsentierte dort für alle sichtbar stolz seine Schöpfung.

Ob es der eines Verrückten oder der eines Genies ist, wird sich noch herausstellen Ihn nun zu entmutigen, wäre, wie einen Paradiesvogel im Ei zu töten.

Es braucht alle Arten von Dingen für eine ganze Welt. Hari brachte die in seinem Bodochorn verstaute Sapperle zum Vorschein und hielt sie gegen die Sonne, damit alle Umstehenden sie sehen konnten.

Der Weise musterte das in Sap gefangene Glühwürmchen nicht ohne Bewunderung. Wenn Ihr Erfolg habt, könnt Ihr mir das Material mit Eurem Gewinn zurückzahlen!

Im Nu löste Hari einen kleinen Teil des Bernsteins aus der Truhe und benutzte Ihn, um die Sphäre der Erkenntnis darin zu versiegeln. Die Menge schrie und applaudierte vor Begeisterung, als der Weise den Arm des jungen Homins zum Zeichen des Sieges hob.

Die Bernsteinkugeln wurden im Laufe der Zeit zu Würfeln weiterentwickelt um sie besser lagern zu können. Und Seng hatte, nebenbei bemerkt, die erste Truhe der Weisheit erschaffen, um die Bernsteinwürfel aufzubewahren.

Der Ältestenrat fügte später noch ein spezielles Siegel in die Bindung ein, um sicherzustellen, dass nur Initaten der wertvolle Inhalt zugänglich sei.

Als wir näher kamen, waren sie gerade am Ende ihrer Verhandlung angelangt und wandten sich in unterschiedliche Richtungen. Natürlich nicht.

Seid unbesorgt. Zuerst einmal… warum habt Ihr mit dem Tryker verhandelt? Und warum darf niemand davon wissen?

Der Tryker ist ein Angehöriger des Stammes der Schattenschmuggler. Sie verkaufen verschiedene Dinge… Ich habe mit ihm Geschäfte gemacht.

Und meine Familie, eine gute Familie übrigens, würde verurteilen, was ich gerade getan habe. Wir wandten uns in die angegebene Richtung und machten uns auf zu den Schattenschmugglern, um ihnen einige wichtige Fragen zu stellen.

Das Interview, an dem wir schon lange interessiert waren, rückte in greifbare Nähe. Das gesamte Lager begann zu lachen.

Wir verstanden schnell, es ihr gesamtes Interesse dem Verkaufen und dem Dappermachen galt…. Wir machen ein Interview und wenn ihr ein paar Fragen beantwortet, macht dies ebenfalls Werbung für euch und ihr könnt mehr verkaufen.

Hmmm… Lasst mich nachdenken… In Ordnung! Aber beeilt euch, denn Zeit sind Dappers. Ich möchte nicht wegen euch ein gutes Geschäft verpassen.

Mein Name ist Ba'Roley Hathy. Ich bin der Anführer dieses Stammes, den Schattenschmugglern. Wir verkaufen so ziemlich alles, an jedermann.

In Ordnung… Wir waren versklavt… Die Sklaverei ist wie eine Krankheit, gegen die man kämpfen muss. Und leider ist sie noch immer in der Mentalität einiger Homins vorhanden.

Von den Matis Hamazans. Sie benutzten uns… Eines Nachts, als die Meister des Goo angriffen, nutzten wir die Chance um wegzulaufen. Wir nahmen Mektoubs, bewaffneten uns und versteckten uns im Dschungel-Unterholz.

Seit damals verlassen wir diesen Ort nur um zu handeln. Aber wir machen… Spezialpreise für sie. Das heisst, alles ist viel teurer für sie. Nein, dazu brauchen sie uns viel zu sehr!

Aber wie ich bereits zu Beginn sagte… meine Zeit ist kostbar und ich werde euch nicht unsere Vergangenheit in allen Einzelheiten erzählen.

Berichte einfach, dass unsere Preise die Besten weit und breit sind. Tief schwarz hing der Nachthimmel über dem Dschungel, gespickt mit Myriaden kleiner Sterne, die ihr helles Licht in Richtung Atys schickten.

Das Bild, das sich Sian Gai-Lua bot als er die Augen aufschlug, war einfach atemberaubend. Einige Minuten lang genoss er den Anblick, den Ma-Duk ihm schenkte, blieb still auf dem Rücken liegen und lauschte auf die Geräusche um ihn herum.

Alles fügte sich zu einem harmonischen Bild des Friedens. Jeder Versuch, sich zu bewegen, wurde von seinem Körper sofort und unbarmherzig mit Schmerzen geahndet.

Wo war er? Der Dschungel sah überall gleich aus. Vergeblich versuchte er, sich daran zu erinnern, wie er hierher gekommen war.

Aber bis auf ein paar vereinzelte Bilder, die zusammenhanglos vor seinem geistigen Auge auftauchten, war da nichts. Ein paar mal atmete er tief ein und aus und versuchte sich zu konzentrieren.

Lange kreisten seine Gedanken um die eine Frage: Wie bin ich hierher gekommen? Doch so sehr er sich auch konzentrierte, eine Antwort fand er nicht.

In Gedanken ging er zurück zu dem Moment, in dem er mit seinen Begleitern von Hoi-Cho zur Jagd aufgebrochen war. Er konnte sich noch daran erinnern, wie sie durch den dichten Dschungel gestreift waren, immer auf der Hut vor Raubtieren und immer auf der Suche nach einer lohnenden Beute.

Dann wurde seine Erinnerung lückenhaft. Sie waren schon einige Stunden unterwegs gewesen, als der Regen eingesetzt hatte.

In Sturzbächen war er vom Himmel gefallen, als hätte Ma-Duk entschieden, die Welt zu ertränken. Und mit dem Regen war der Nebel gekommen.

Doch der Nebel war immer dichter geworden. Sian sah nun wieder deutlich vor Augen, wie sie durch den immer dicker werdenden Nebel gewandert waren.

Bald schon hatten sie die eigene Hand nicht einmal mehr vor Augen erahnen können und so war es kein Wunder, dass sie sich bald in einer ihnen völlig fremd erscheinenden Region des Dschungels befunden hatten.

Keine der Wegmarken oder anderen Orientierungspunkte, die sie hätten benutzen können um den Rückweg zu finden, war zu entdecken gewesen. Keine Gabelung und kein Abzweig der wirren Dschungelpfade war ihnen noch bekannt erschienen aber dennoch waren sie weiter gegangen.

Sie würden den Weg nach Hause schon finden. Zumindest hatten sie das gedacht. Nach einer Zeit, die ihm wie Stunden vorgekommen war, war es Miu gewesen, die Jüngste aus ihrer Gruppe, die plötzlich und ohne jedes Vorzeichen von einem schlimmen Hustenanfall geschüttelt wurde.

Auch Sian war das Atmen schwerer gefallen als normal, aber er hatte es auf die anstrengende Wanderung und das Wetter geschoben. Aber wenig später hatten auch seine anderen Gefährten begonnen, unter ersten Beschwerden zu leiden.

Losai hatte Anzeichen einer Erkältung gezeigt. Immer öfter hatte er niesen müssen und offensichtlich war ihm trotz der schwül warmen Luft kalt gewesen.

Kia hatte sich immer häufiger am ganzen Körper zu kratzen begonnen, so als hätte sie irgendeinen Ausschlag. Und auch Sian selbst war nicht verschont geblieben.

Seine Beine hatten zu schmerzen begonnen und das Laufen hatte ihm zunehmend Mühe bereitet. Doch sie waren weiter gegangen.

Bis Miu unter einem weiteren Hustenanfall zusammengebrochen war. Sian standen Tränen in den Augen, als er an jenen Moment zurück dachte.

Wie hatten sie nur so dumm, so ignorant sein können, die Anzeichen zu missachten. Mit einem Schaudern sah er erneut die Szene vor Augen, als Kia sich zu der auf dem Boden liegenden Miu herunter gebeugt hatte, nur um sich schon im nächsten Moment, voller Angst und Panik schreiend, wieder aufzurichten, einen unförmigen Klumpen in der Hand haltend.

Einen weiteren Augenblick später hatte sie ihn auch schon weg geworfen und war voller Panik in den Nebel davon gelaufen.

Bleib hier! Was in Ma-Duks Namen ist denn in dich gefahren?! Doch aus der Entfernung war weiterhin nur ihr hysterisches Schreien - Wortfetzen ohne jeden Sinn - zu hören gewesen.

Während Losai der Davonlaufenden nachgeblickt hatte, hatte Sian sich niedergekniet, um nach der regungslos am Boden liegenden Miu zu sehen. Und als er sich zu ihr herunter gebeugt hatte und ihr so nahe gekommen war, dass aus dem schattenhaften Etwas im Nebel der Körper eines Homins geworden war, hatte auch er erkannt, was Kia so erschreckt hatte.

Der Boden auf dem Miu gelegen hatte, war von dunklem Violett. Und mit einem Mal hatte er vollstes Verständnis für Kias Reaktion gehabt.

Er selbst hatte mit der Panik kämpfen müssen, als ihn die Erkenntnis wie ein Blitz traf. Sein Mund war auf einmal staubtrocken gewesen und er hatte einige Male schlucken müssen, bevor es ihm gelungen war, auch nur dieses eine Wort zu sprechen um das in diesem Moment all seine Gedanken gekreist waren.

Als ob irgendetwas plötzlich von Sian Besitz ergriffen hätte, war nun alles fast völlig ohne sein Zutun geschehen. Wie ein Zuschauer bei einer Theateraufführung war er sich vorgekommen, als er sich kerzengerade aufgerichtet, Losai am Arm ergriffen und ihn mit sich gezogen hatte.

Alles was danach passiert war, war ein Durcheinander aus Bildern und Eindrücken in seinem Kopf, die in keine sinnvolle Reihenfolge mehr zu bringen waren.

Hier meinte er sich daran zu erinnern, wie er Losai hinter sich her durch den Nebel zog, dort wie die Nebelschwaden ein wenig lichter aber dafür nun eindeutig violett in ihrer Färbung wurden.

In einem anderen Erinnerungsfetzen spürte er, wie sich sein Gefährte von ihm los riss, oder war er gestürzt und Sian einfach weiter gelaufen?

Er wusste es nicht zu sagen. Ebenso wenig, wie er sagen konnte, wie er wieder aus dem Goo heraus und an diesen Ort gekommen war. Aber das erschien ihm nun auch unwichtig.

Das einzig wichtige war:. Und nun lag er hier hilflos herum und wartete darauf, dass der nächste Torbak vorbei kam und in ihm sein Frühstück entdeckte?

Mit der Kraft dieses Gedankens versuchte er erneut, sich zu erheben und schaffte es im ersten Anlauf und unter starken Schmerzen zumindest, sich aufzusetzen.

In dieser Stellung verharrte er wie paralysiert, als sein Blick auf seine Beine fiel. Doch erneut erklang die Antwort direkt in seinem Kopf. Es geschah unter der Leitung des Rates der Chronisten, ins Leben gerufen von Imperator Abylus dem Weisen, dass die Gilde der Minenarbeiter gegründet wurde, um die in der Ebene von Coriolis entdeckten Ruinen zu untersuchen.

Ziel war es, die Wahrheit über den mythischen Drachen und die geheimen Schätze oder Übel ans Licht zu bringen, die sie in den Eingeweiden von Atys verborgen glaubten.

Der allgemeine Konsens lautete, es sei besser, der Wahrheit gegenüberzutreten als mit der Lüge zu leben - dies ist auch heute noch ein Wahlspruch der Fyros.

Eine Säure, die das umliegende trockene Land in Brand setzte! Aufgrund der starken Westwinde breitete sich die Feuersbrunst schneller aus, als Verstärkung geschickt werden konnte.

Die Glut verschlang die Stadt Coriolis und zog eine Feuerschneise hinter sich her - gleich einem Gingo, der alles Leben auf seinem Weg verschlingt.

Abylus der Weise entsandte eine Armee, um das Feuer einzudämmen, doch das Schlimmste sollte noch kommen. Das Feuer hatte sich bis zur Grenze der Matis ausgebreitet und bildete eine unüberwindliche Feuerwand, die auch die Wasserversorgung aus den Landen der Tryker unterbrach.

Aniro III. Aber die Gelegenheit, uns unseren Weg zu bahnen, kam: Wolkengebirge türmten sich auf und ein gewaltiger Wolkenbruch löschte das Feuer wie durch Magie.

Ohne auch nur einen Moment zu zögern begann Pyto - der Sohn des gealterten Imperators - trotz der Erschöpfung der Truppen mit einem glorreichen Feldzug zur Rückeroberung der lebenswichtigen Verbindung zu den Ländern der Seen.

Es war nun schon ein Jahr her, seit Loria damit begonnen hatte die Streitkräfte des Herzogs von Tylini herauszufordern, indem sie zahlreiche Angriffe organisierte und mehr und mehr Sklaven befreite, welche sich alsbald in ihren Reihen wiederfanden.

Doch heute sollte diese dunkle Farce ein Ende finden und ich würde endlich in der Lage sein meine Position unter den Matis dauerhaft zu sichern.

Als Loria in den Wald verschwand formte mein Gefährte, ein Matis, mit seinen Händen lautlos einige Zeichen: Wir mussten eine Stunde warten, bevor wir auf anderem Weg zum Ort des Hinterhalts, wo wir sie erwarten würden, aufbrechen konnten.

Da wir sie einige Wochen beobachtet hatten, kannten wir ihren Weg genau, und auch ihre Abkürzung durch die Urwurzeln war uns wohl bekannt.

Und mehr noch: Es war uns sogar gelungen, Fallen in ihrem Versteck aufzustellen, welches sie sich für den Fall der Fälle eingerichtet hatte. Unter dem Visier seines Parok Helms flüsterte Rocho leise in den Karavan-Kommunikator um die anderen zu unterrichten.

Auch wenn ich meine Zweifel an unseren Gönnern auf der Seite der Tryker hatte, so mussten diejenigen auf Matisseite extrem wohlhabend sein, um zwei dieser überaus heiligen Reliquien ihr eigen nennen zu können.

Als die Stunde vergangen war ritten wir so schnell es ging mit unseren Mektoubs durch den Wald, hin zu den Schächten die hinab in die Urwurzeln führten.

Diese Eingänge war nicht so komfortabel wie die mit einem Wirbel, und so mussten wir unsere Mektoubs zurücklassen, als wir an einer Kletterpflanze hinabstiegen, an welcher, den Spuren nach, wohl kurz zuvor bereits ein recht kleiner Homin hinabgeklettert war.

Sie war definitiv hier entlang gekommen und das Netz um sie zog sich immer enger. Als wir sie endlich einholten, hatten die anderen sie bereits in einer engen Passage, welche sie grundsätzlich benutzte um der Entdeckung durch Raubtiere zu entgehen, umzingelt.

Auch wenn sie kampfbereit schien, zeigte sich doch Verwirrung auf ihrem Gesicht, als sie erkannte, dass sich unter ihren Angreifern auch Tryker befanden.

Unser Anführer, Pebre Freldo, verkündete ihr ohne viel drumherum, dass es für sie nun an der Zeit war, für ihren Widerstand gegen die Mächtigen dieser Welt, die Handwerker in Jenas Plan, zu zahlen und dass ihre Seele für ihre Sünden auf immer verrotten würde.

Als wir angriffen, konnten wir wahrhaft erleben, aus welchem Holz Helden geschnitzt sind. Aber wie durch ein Wunder gelang es ihr dennoch, unserem Hinterhalt zu entfliehen.

Sie sprang auf den Rücken eines nahe stehenden Mektoubs, das nicht einmal einen Sattel trug, und schaffte es so uns ab zu hängen. Pebre befahl allen die Filter in unsere Helme einzusetzen und sich auf den Weg zu Lorias Versteck zu machen.

Als wir ankamen kroch sie gerade auf den Ausgang zu und versuchte der Gaswolke zu entkommen, die unserer Falle entströmte. Sie hob noch einmal ihren Kopf und schien einen Moment lang wie gebannt von einem einzelnen Lichtstrahl, der sich den Weg durch die Dunkelheit der Urwurzeln gebahnt hatte.

Dann blickte sie mich direkt an, und mit ihrem letzten Atemzug fragte sie: " Seine Bar ist sehr beliebt und seine Kundschaft kommt von überall her: Homins, die in der Region arbeiten oder den nahe gelegenen Wirbel für ihre Reise nehmen, bereit sich den Gefahren der Lagunen von Loria zu stellen.

Nach einem anstrengenden Tag geht es gesprächig her…. Sie vermehren ihre Provokationen gegen Ma-Duk täglich unter irgendwelchen Vorwänden.

Sie hetzen ihre Hominanhänger gegen die Kamigläubigen auf. Ihre neueste Erfindung ist, die Kamis würden die Karavaniere angreifen.

Die spinnen doch! Ein Kami, der die lebenswichtige Kraft von Atys darstellt, würde nie ohne Grund einen Homin angreifen.

Ihre Gesandten versammeln sich um die Hauptstädte, begleitet von Handwerker-Homins und sie scheinen Pläne und Informationen aus einem uns unbekannten Grund auszutauschen.

Doch wir haben keine Angst vor seiner Umsetzung, denn Ma-Duk und die Kamis beschützen Atys und werden es nicht dulden, dass der Planet durch Werke der Karavan verschandelt wird.

Notiz des Archivisten: Dieser offene Brief wurde an einen gewissen O'Duffy Garmer adressiert, verantwortlich für die Lieferanten bei den Baustellen der Militärlager seit jenem Frühling, der die Zelte brachte.

Ich komme von einer Inspektion der Baustellen und ich konnte feststellen, dass die Arbeiten sehr schnell vorangehen.

Zumindest, was die Verhexte Bucht, die Ruhigen Wasser und die Zwillingsgipfel angeht Die Lager von Lorias Teiche und der Grube der Stille sind im Gegenzug weniger fortgeschritten.

Ich habe dort mal etwas genauer nachgesehen, da ich vermutete, dort sei ein Bierhändler zu finden, der den Arbeitsrhythmus der Tryker durcheinander bringt, aber nein, nichts!

Ich habe also meine Untersuchung bei den Baumeistern vor Ort fortgeführt und sie haben mir versichert, dass sie den ganzen Tag lang arbeiten, ohne Bier und ohne Nickerchen und dass sie nur auf Materialien und fertige Bauteile warten, die ihnen vom Lager im Grünen Tal geliefert werden.

Ich musste mehrere Lieferanten mit Hilfe von ein wenig Bier befragen, um die Zunge zu lockern, um die Gründe für die Verspätung der Lieferungen an die Baustellen zu erfahren.

Ich habe also beschlossen, um das Projekt etwas zu fördern, dem Volk etwas unter die Arme zu greifen. Um den Bau zu beschleunigen, vergüte ich den Mektoubreitern, die eine der sechs Baustellen beliefert haben, 10 Dapper, die sie bei der Auslieferung direkt beim Lager bekommen.

So sollten die Mektoubführer ein wenig für ihre Futterkosten entschädigt werden. Der Austräger dieses wohlgeschriebenen Briefes ich hoffe, Du hast das bemerkt wird jedem Verantwortlichen bei jeder Baustelle eine kleine Wurzelholz-Truhe übergeben, die genug Dapper enthält, um die Lieferanten zu entschädigen.

Doch Obacht, es ist verboten, sie zu anderen Zwecken zu nutzen! Im Floris des 2. AZ im Jahre Jenas häufen sich Meldungen über vermisste Homins die alleine in der Brennenden Wüste unterwegs sind.

Wir haben die Brennenden Gesichter in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt und werden unsere Nachforschungen verstärken. Es gibt Augenzeugenberichte über eine Fyra namens Mezix, die offenbar hinter dem Verschwinden der Homins stecken soll.

Offenbar verführt eine überaus attraktive Fyra Männer und unterbricht das Liebesspiel sobald sie gelangweilt ist um ihre Opfer gezähmten Gingos zu verfüttern.

Patriot Gargo ist es gelungen ihr zu entkommen, war sich am Ende seiner Ausführungen nicht mehr sicher ob er sich das Ganze nicht vielleicht doch nur eingebildet hat.

Es ist allerdings klar, dass es sich um eine besondere Züchtung handeln muss, die den Gingos um Ginkin in den Grünen Anhöhen nicht unähnlich sein könnte.

Es sollte möglichst schnell eine ausreichend gerüstete Expedition entsendet werden um die Fyra Mezix zu ergreifen. Am In den letzten Tagen gab es Berichte über eine gefährliche Fyra namens Mezix, die den meisten Patrioten inzwischen bekannt sein dürften.

Bei der letzten Sitzung des Akenak ist ein weiterer Zeuge aufgetaucht und konnte dem Akenak wertvolle Hinweise zum möglichen Verbleib von Mezix liefern.

Daraufhin rief der Akenak alle Homins auf gemeinsam den Spuren zu folgen. Diesem Aufruf folgten am Geleitet wurde die Expedition vom Akenak.

Ich, Merabus, Mitglied der Brennenden Gesichter, habe sie in Eurem Auftrag begleitet. Wir folgten einigen Hinweisen wie Krügen und blutigen Stofffetzen, die uns von der Vier-Wege-Kreuzung durch Oflovaks Oase zunächst in den Flammenden Wald führte.

Dem Akenak, der zunächst die Führung gut in der Hand hatte, entfleuchten die Patrioten auf der Suche nach weiteren Hinweisen nach und nach und es war ihm leider nicht möglich die Kräfte erneut zu bündeln.

Ich empfehle solche Expeditionen zukünftig unter die Leitung der Brennenden Gesichter zu stellen. Im Flammenden Wald erhielten wir beim Stamm der Aufpasser weitere Hinweise.

Zumindest nachdem einige Störenfriede den näheren Bereich des Dorfes der Aufpasser verlassen hatten. Wo wir nach längerer Suche auch ein frisches Lager gefunden haben.

Von Mezix oder einem anderen Errichter des Lagers fehlte allerdings jede Spur. Darin wird Mezix aufgefordert am Frutor des 2. AZ am Drachenschlundklamm zu sein.

Wir werden gemeinsam mit den Patrioten an besagtem Tag die Klamm aufsuchen um zu ergründen um was es bei dieser Nachricht genau geht.

Mit etwas Glück gelingt es uns Mezix und den Verräter gleichzeitig zu stellen und zu inhaftieren. Wie von Euch befohlen begleiteten wir Akenak und die kampfeswilligen Patrioten auch bei der Expedition zum Drachenschlundklamm.

AZ im Jahre Jenas fanden sich 31 Homins zusammen um Mezix zu stellen. Die Reise in den Canyon der Gesetzlosen verlief weitestgehend ereignislos.

Letztere gingen sofort zum Angriff über sobald sie unsere Witterung aufgenommen haben. Die Truppen folgten ihnen kurz darauf. Welle um Welle konnten wir uns ihnen erwehren, auch wenn es zeitweise nicht gut für uns aussah.

Heiler und Offensivmagier unser er Streitmacht postierten sich über der Schlucht um von oben aus sichererer Entfernung eingreifen zu können.

Allerdings brachten sie so Unruhe in die gegnerischen Truppen die dann wesentlich zahlreicher und wütender über unsere Streitmacht am Eingang der Klamm herfielen.

Ein Teil unserer Streitmacht musste sich daraufhin in Thesos neu formieren bevor wir tief in die Schlucht eindringen konnten.

Am Ende der Schlucht trafen wir auf Mezix und den flüchtigen Senator Aeracus Zelion. Mezix versuchte erneut Akenak Gladeusdeus für sich zu gewinnen, doch angesichts der unterstützenden Streitmacht versuchte er sie festzunehmen.

Da der Senator von der bekannten Marodeurin Akilia Aschensturm befreit wurde ist davon auszugehen, dass Mezix ebenfalls zu den Marodeuren gehört.

Diese verstärkte Aktivität der Marodeure auf unserem Hoheitsgebiet gibt Anlass zur Sorge. Wir werden unsere Nachforschungen fortsetzen und die Angrenzenden Regionen zum Canyon der Gesetzlosen verstärkt überwachen.

Wie von Euch befohlen haben wir uns am Nivia des 2. AZ im Jahre Jenas in Thesos versammelt. Eine ansehnliche Streitmacht von Homins bricht in die Grünen Anhöhen auf um Mezix endlich zu stellen.

Der bekannte Bandit Sirgio verbündete sich offenbar mit den Marodeuren und hielt uns lange auf. Wir hörten bereits Kampfeslärm als wir bei Berello ankamen.

Angesichts der vorangegangenen Gildenstreitigkeiten war es nicht sicher, ob die Matis sich überhaupt so zahlreich an dem Kampf beteiligen würden.

Den gemeinsamen Streitkräften der vier Völker hatten die Marodeure nun nichts mehr entgegenzusetzen. Als erstes setzte sich der bekannte Goo-Forscher und gesuchte Verbrecher Muang ab.

Es ist damit zu rechnen, dass die Marodeure fortan ohne seine Hilfe auskommen müssen. Kurz darauf flüchteten auch Rocho, Akilia und Mezix, die das Durcheinander des Kampfgetümmels für sich nutzten.

Der Senator konnte allerdings gefasst werden und wartet nun wieder in sicherem Gewahrsam in Pyr auf seine Verhandlung.

Die Flucht und die Zusammenarbeit mit den Marodeuren, sowie Beihilfe zu mehrfachem Mord durch Mezix kann der Liste seiner Anklagepunkte hinzugefügt werden.

Während wir den Senator zurück nach Pyr brachten begannen die Matis wohl schon mit dem Abbau des Lagers, was allerdings noch einige Tage dauern wird.

Durch den Canyon ganz allein, ganz allein, ganz allein. Durch Oasen ganz allein, ganz allein, ganz allein. Wüstenstaub versperrt mir die Sicht, dadurch sehe ich Dich nicht.

Ganz allein, ganz allein. Flirrende Hitze lullt mich ein, Fata Morgana Du bist mein. Ein Körper wie Sünde, mein Blut das brennt.

Haut so zart, kein Denken hemmt. Blicke die locken, ein einziges Ziel. Augen versprechen, versprechen so viel. Lippen zu kosten süss wie Wein, Fata Morgana Du bist mein.

Letzter Atem, bevor die Erkenntnis gewinnt. Renn so schnell der Wind Dich trägt. Sie hetzen, sie schnappen, sie hecheln … Allein!

Fata Morgana … ich bin Dein! Der Wind trägt ihr Lachen, der Wind trägt Triumph. Ihr Name Mezix, bezaubernder Fluch. Im Bd. Weltkrieg Alois S t ei n e r , die besondere Verbundenheit mit den verschiedenen Gruppierun- gen der franziskanischen Ordensfamilie Christian S c hw e i z er , die Formie- rung des Eigenrechts der Truppe Alois J e hl e , Einflüsse der Rechtsspre- chung und des Militärwesens in der Schweiz Louis C a rl e n.

Die letzten bei- den Texte widmen sich der bildlichen Wahrnehmung Interview von Marco J o ri o mit Robert Wa lp e n und Felice Z en o n i und der Identität der päpstli- chen Leibgarde Alis O d er m a t t.

Im Anhang dieses wichtigen, facettenrei- chen Bandes werden einige Ansprachen und weitere Dokumente zur Jahr- Feier der Schweizergarde publiziert S.

Jahrhundert , Publikation des Historischen Instituts beim Österreichischen Kulturforum in Rom. Abhandlungen 12, Wien Verl.

Denn so viele valente performative Dar- und Herstellungen von sozio-politischer Ordnung bringt nur das Biotop einer katholischen Präsenzkultur hervor, wie sie am Hof des Papstes beispiel- haft für die gesamte Welt vorexerziert wurde.

Der Band zeigt, wie sich gerade in Pha- sen der gegenreformatorischen Restauration etwa unter dem frommen Kai- ser Ferdinand II.

In beinahe allen Aufsätzen wird dann jedoch deutlich, dass in der Vormoderne symbolische Kommunikation selbst das Medium politischen Handels darstellt.

Nur wenige der durchweg material- reichen Einzelstudien, die mit Ausnahme der Theologie bzw. Kirchenge- schichte aus allen relevanten Einzeldisziplinen beigesteuert wurden, sind hier hervorzuheben: Wie aussagekräftig die klassische Quellengattung der Nuntia- turberichte auch für kulturgeschichtliche Fragestellungen ist, führen Alexan- der K o ll e r an der Korrespondenz im Kontext des Kaiserwechsels von und Guido B r au n am Beispiel der berühmten Finalrelation Carlo Carafas von vor.

Elisabeth G a rm s - C or n i d es schrieb endlich den ersten wis- senschaftlichen Aufsatz zum Zeremoniell des Nuntius und nahm darin über- zeugend die wechselnde Konjunktur der liturgischen Rolle dieses päpstlichen Diplomaten als Indiz für die jeweilige grundsätzliche Verhältnisbestimmung von Religion und Politik am Kaiserhof.

Dass bei einem so materialreichen Band unverständlicherweise auf Personen- und Sachregister verzichtet wurde, mag seine Rezeption hoffentlich nicht ein- schränken.

Damit eingeschlossen, wenn auch nicht explizit genannt, war auch das Heilige Offizium wichtigste Einrichtung zur Kontrolle der römisch-katholischen Prinzipien.

Zur Vorbereitung dieses Schuldbekenntnisses, das ein kirchengeschichtliches Novum darstellte, hatte auch kurz vorher im Januar die Öffnung der Archive der Römischen Inquisition und der Indexkongregation gehört, die der damalige Präfekt der Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Ratzinger, angeordnet hatte.

Mit bei- den Ereignissen in direktem Zusammenhang stand ein nicht öffentliches inter- nationales wissenschaftliches Symposium, das im Oktober im Vatikan stattgefunden hat und dessen Akten hier vorzustellen sind.

Dieses Symposium war bereits im Vorfeld der Vorbereitungen des Jubiläums projektiert worden. Die Verantwortung für seine Durchführung lag bei dem Dominikaner Georges Cottier in seiner Funktion als Magister des Heiligen Palastes und gleichzeitigem Vorsitzenden der Commissione Teologico-Storica.

Ohne Anse- hen der Nationalität, Konfession oder Schulrichtung der Teilnehmer sollte eine gesicherte Basis als Voraussetzungen für die päpstliche Erklärung gelegt werden.

Zu den 28 Referenten, deren Beiträge im Tagungsband abgedruckt sind, war als Publikum ein Kreis von 21 Spezialisten von internationalem Ruf zur Diskussion der vorgetragenen Fakten und Thesen geladen.

Zum kleineren Teil sind diese Teilnehmer auch selbst mit Referaten vertreten. Nicht alle der durchweg auf hohem und höchsten Niveau sich bewegenden Beiträge können im folgenden vorgestellt werden.

Mit dem einleitenden Referat von Georges C o tt i e r O. Lorenzo P ao l i n i arbeitet das ita- lienische Modell der Inquisitorenhandbücher des Die folgenden Referate von Arturo B e rn a l P al a c i o O.

Gewichtige Beiträge von Gigliola F r ag n i t o und Jesus M. D e B u ja n d a be- treffen die Buchzensur. Ugo B a ld i n i hat die Wissenschaften im Spiegel der Inquisition im Blick.

Bernard Vi nc e n t und Pier Cesare Io l y Z or a t t in i befas- sen sich mit den Problemen der Beziehungen zum Islam und zum Judentum. Offiziums im Diese Beiträge dürfen immer noch als Pionierstudien angesehen werden.

Adriano Pr o s p er i steu- ert einen historiographiegeschichtlichen Abriss bei. Forschung aus dem deutschsprachigen Raum fehlt weitgehend, obwohl sie zumindest zum Mittel- alter und zu rechtsgeschichtlichen Aspekten auch damals manches hätte sa- gen können.

Peter Schmidt Dal torchio alle fiamme. Le Cinquecentine della Biblioteca Provinciale di Salerno. Catalogo della Mostra bibliografica, hg.

In diesem Zusammenhang wurden eine Ausstellung und eine Konferenz zur kirchlichen Bücherzensur organisiert, die jetzt beide in einer Publikation dokumentiert werden.

Der Katalog zur Ausstellung bietet mit far- bigen Reproduktionen einen anschaulichen Durchgang durch fünfzig Bei- spiele zensierter Literatur des In den Beiträ- gen der Konferenz werden heterogene Aspekte der Buchzensur der katholi- schen Kirche untersucht.

Margherita P a lu m b o stellt den fondo der Biblio- teca Casanatense in Rom vor, in dem Dokumente und Erlasse der Inquisition sowie der Kongregation für den Index verbotener Bücher gesammelt sind.

Alessandra F a ri n e l li To s el l i zeigt am Beispiel von Ferrara, wie in der er- sten Hälfte des In seinem originellen Beitrag geht Ugo R o zz o den zahlreichen Zensuren nach, die auf Flugblättern ausgegeben wurden und de- ren genaue geographische Verbreitung nicht mehr bestimmt werden kann.

Während sich Paola Z i to dem Quietismus widmet, ergründet Vincenzo L a v en i a kenntnisreich die Leitfäden zum Exorzismus.

Marco S a nt o r o vergleicht die verschiedenen Indices der verbotenen Bücher von bis Beiträge von Giuseppina Z a pp e l l a, Amalia G a l d i und Alfonso To r t or a betreffen Ikonographie, Sy- noden und Häretiker in Salerno.

Eine beiliegende DVD dokumentiert die Kul- tur der Stadt im Das schöne Buch ist nicht im Handel erhältlich; Inter- essenten können sich an die Biblioteca Provinciale di Salerno, Via V.

Laspro, Salerno, wenden. Alcune considerazioni introduttive, pp. Certa- mente tale silenzio, che trovava le radici nella cultura politica e nella storio- grafia risorgimentale, era stato timidamente interrotto da alcuni studiosi, so- prattutto da giuristi, come Emilio Bussi e, prima ancora, Salvatore Pugliese.

Presenza che si materializ- zava soprattutto, ma non solo, nei feudi imperiali. Verträgliche Regelungen über reichs- italienische Lehen in der frühen Neuzeit; pp.

Subsidien und Kontributionen Jahrhun- dert; pp. Zwischen ständischer Reichspolitik und absolutistischer Aussenpolitik, pp.

Ragioni e limiti di una scelta pp. Genua und das Reich in der Frühen Neuzeit pp. Der Fall Borgo Val di Taro; pp.

UND Jahrhunderts pp. Spostamenti, rapporti, immagini, influenze. Quaderni 67, Bologna il Mulino , S.

Spostamenti, rap- porti, immagini, influenze! Dies geschieht in 28 Beiträgen, die in fünf Ab- schnitte unterteilt sind, von denen jeder unterschiedlich viele Beiträge ent- hält.

Die Abschnitte sind nicht chronologisch, sondern systematisch aufge- baut, wobei sich manche Beiträge zeitlich bis praktisch heute erstrecken und zwei speziell Aspekten der Beziehungen von Italienern mit der DDR gewidmet sind.

Zumindest in einem Fall hat sogar eine bisher unveröffentlichte tesi di laurea als Grundlage gedient Hierin liegt zugleich der Hauptver- dienst des Bandes, dessen einzelne Beiträge von unterschiedlicher Qualität, mehrheitlich jedoch wenigstens inhaltlich gesehen argumentativ plausibel sind.

Dies würde allenfalls angehen, würden keine Vorarbeiten vorliegen was freilich ebenfalls zu erwähnen wäre.

Doch ist dies nur teilweise der Fall, abgesehen davon, dass die gewählte Vorgehensweise die eigene Forschungsleistung nicht immer deutlich genug macht.

Selbst dort, wo sie explizit themati- siert wird, geschieht dies lediglich beiläufig. Alles in allem wurde diese Zielsetzung auch erreicht.

Noch überzeugender wäre dies aber gelungen und hätte weiteren einschlägi- gen Forschungen die dringend notwendigen Impulse noch besser verleihen können , wären besagte Kriterien so weit wie möglich eingehalten bezie- hungsweise eingefordert worden.

Eine Inspektion des Feldes in historischer, internationaler und wirtschaftlicher Perspektive, Historische Zeitschrift.

Bei- hefte N. Ei- nerseits boomen historische Sachbücher, Ausstellungen und Fernsehsendun- gen, andererseits sinken die Auflagen wissenschaftlicher Reihen in Zeiten sin- kender Bibliotheksetats kontinuierlich.

Digitalisierung, Publikationen im In- ternet und die Open Access-Bewegung eröffnen neue Möglichkeiten, doch viele Probleme vom Urheberrecht bis zur Langzeitarchivierung sind noch zu bewältigen.

Auch bereiten sie den kleinen und mittleren Verlagen Schwierig- keiten, die ohnehin durch die Konzentration in Verlagswesen und Buchhandel unter Druck geraten sind.

Dies geht auch auf Kosten des Marktes für an- spruchsvolle Sachbücher, eine Gattung, die zudem die potentiellen Autoren, da nicht karrierefördernd, zugunsten hochspezialisierter Studien vernachlässi- gen.

Befinden sich Geschichtswissenschaft und Buchhandel also in einer Kri- senspirale? Die Meldungen sind widersprüchlich, das Bild je nach Perspektive sehr unterschiedlich und die vorgeschlagenen Lösungen umstritten.

In dem daraus hervorgegangenen Tagungsband relativiert Olaf B l as c h k e, Einleitung: Schlechte Zeiten für Geschichtsbücher? Der Bücher-Streit S.

Mitte der er Jahre. Hans A l te n h e im , Die Krisis im deutschen Buchhan- del S. Wulf D. Was diese angeht, warnt er davor, die langfristigen Kosten zu unterschätzen und das Urheberrecht auf Kosten der Verlage auszuhöhlen, was sich auch auf die Möglichkeiten der Wissenschaftler zu Veröffentlichung und Wahrnehmung ne- gativ auswirken würde.

Probleme des Vergleichs, Tendenzen und offene Fragen S. Einen Blick nach Frankreich wirft Lutz R a - p h ae l , Die nouvelle histoire und der Buchmarkt in Frankreich S.

Nicole R e in h a r dt , Zwischen Blockade und Voluntarismus. Der französi- sche Übersetzungsmarkt in den Geistes- und Sozialwissenschaften S. Zur Ökonomie von Wissenschaftsbüchern S.

Andreas F a hr m e i r, Wissenschaft und Markt. Probleme des historischen Buchs in der Gegenwart S. Walter H. Erfahrungsbericht, zwei Beobachtungen und ein Vorschlag S.

Anmerkungen zur Lage der historischen Literatur S. Ein Ausblick S. La destra e la competizione politica sulla memoria. Fattori materiali, bibliolo- gici, grafici, pp.

B r ow n Predicando con la penna: il contributo insu- lare alla trasmissione dei testi sacri dal VI al IX secolo, pp. M a nf r e d i, Mano- scritti biblici nelle biblioteche umanistiche tra Firenze e Roma.

Una prima ricognizione, pp. Un unico saggio, quello di G. Completano il volume numerose tavole e vari utili indici. Miscellanea di testi, saggi e inventari, vol.

Die Abbildungen zeigen eine optimale Konservierung einer Pergamenturkunde mit mehreren Wachs- siegeln. In den Wiener Mini- sterien und in der Nuntiatur, aber auch in der Propaganda und im Staatssekre- tariat wurden unterschiedliche Variationen ins Auge gefasst, um eine Annähe- rung an Russland anzubahnen und eine Reorganisation der ruthenischen Kirche in Angriff zu nehmen.

Mit dem Motu proprio vom Februar hatten die Archivare eine ungeheure Materialmasse zu bewältigen, bevor die Dokumente den Lesern zur Verfügung gestellt werden konnten.

In alphabetischer Anordnung werden die einzelnen Bestände mit dem Hinweis auf Bearbeiter, Inventar und bis zu welchem Datum die Benutzung möglich ist, vorgestellt.

Im Mittelpunkt der folgenden Studie von Barbara F r al e stehen die Faszikel, die dem Avignonre- gister Gegenpapst Pietro de Luna beigebunden sind und Fragmente des Prozesses gegen die Tempelritter, die in der jüngsten Vergangenheit wieder in das Interesse der Forschung gerückt sind, überliefern.

Nach den historischen Fakten wird der Bestand super processu Templariorum vorgestellt, den tat- sächlichen Prozessverlauf eingegangen und durch die Edition der einschlägi- gen Texte belegt.

Die Wirtschaft Siziliens in der Mitte des Palermos, dessen Bischof die wirtschaftlichen Angelegenheiten der Apostolischen Kam- mer übertragen wurden, werden anhand des Bandes Collectanea rekon- struiert Marcello M o sc o n e.

Der Edition des in sechs Mappen in Segr. Die Archive der päpstlichen Konsulate, die nur einen kurzen Zeitraum von bis eine vorwiegend administrative Bedeutung hatten, gingen teilweise verloren oder befinden sich in unterschiedlichen Archiven Hinweis auch in den einschlägigen Indices.

Im Vatikanischen Archiv befinden sich nur das von Venedig seit sowie sechs Register von Palermo seit Die vielfach behandelten Aspekte geben den Benutzern des Archivs wertvolle Hinweise und so kann man dieser neuen Reihe nur ad moltos annos wün- schen.

Christine Maria Grafinger Sergio M. Im Laufe der Zeit kamen bis in die jüngste Vergangenheit weitere Dokumente hinzu: Ende der Zwanzigerjahre schenkte Pius XI.

Austria-Este, Hrzg. Aber es trafen auch noch andere Schriftstücke unterschied- licher Provenienz zwischen und ein, so dass sich der Gesamtbe- stand auf belief.

Im vorliegenden, vom Präfekt des Archivs, P. Sergio Pagano, erstellten Band findet sich eine ausführliche Inventarisie- rung mit kurzer Beschreibung des Dokumenteninhalts, einer genauen kodiko- logischen bzw.

Viele Dokumente sind für die europäische Kirchengeschichte von Bedeutung wie die Suppliken der franzö- sischen Könige des Briefe von Lorenzo Bernini, Tintoretto und verschiedene Notizen zur fabbrica von St.

Peter oder Aufzeichnungen zur Restaurierung des Palazzo Venezia in Rom in den Jahren bis können im Bereich der Kunstgeschichte weitere Forschungsansätze bringen.

Die vier weiteren Gruppen sind Spezialisten im Bereich der Regional-, Rechts- und Kunstgeschichte vorbehalten.

Die Benüt- zung des Bandes wird durch einen sorgfältig ausgearbeiteten Index wesent- lich erleichtert. Dieses Inventar bietet zweifelsohne einen Zugang zu bislang noch unbekannten Quellen, die vor allem die Lokalgeschichtsforschung we- sentlich bereichern können.

Die Bedeutung des rund Stücke unterschiedlichsten Um- fangs umfassenden Bestandes liegt nicht zuletzt darin, dass die Überlieferung aus der Epoche der intensivsten Aktivitäten des Inquisitionstribunals stammt vgl.

Zudem handelt es sich in Neapel um Prozessdossiers, also jene Quellengattung, deren Verlust in der römischen Zentrale zu beklagen ist.

Erschlossen ist das chrono- logisch angelegte Inventar durch ein ausführliches Namensregister S. Inner- halb dieses Unternehmens bildet der hier anzuzeigende Band den ersten Teil- band für die Papsturkunden.

Er enthält vorzügliche Abbildungen von 19 Papst- urkunden, die zeitlich mit der Urkunde Stephans V. April für Kloster Nienburg JL enden.

Die Photographien sind auch insofern von sehr hohem Wert, als sie wie im Beispiel der verbrannte Urkunde Leos IX. Die älteste Aufnahme, die als Grundlage für die Reproduktion diente, stammt aus dem Jahre , die jüngste aus dem Jahre Die unterschiedlichen photographischen Grundlagen für die Reproduktion führen konsequenterweise zu unterschiedli- cher Qualität in der Abbildung.

Doch jeder wird von der hohen Auflösung der 35 Tafeln überrascht sein. Anhand der Stücke lässt sich der Übergang vom Papyrus zum Pergament und die gesamte Umgestaltung der Papsturkunden mit Leo IX.

Am Ende der Abbildung findet sich stets eine Datierung mit Kurzregest, dem momentanen Aufbewahrungsort, der Regestierung sowie dem Druckort des Stückes, so dass dem Benutzer der Zugriff auf die üblichen Hilfsmittel erleichtert wird.

In der hohen Qualität und direkten Benutzbarkeit als Anschauungsmaterial liegt der hohe Wert dieses gelungenen Bandes. An- ders als bei digitalen im Netz zugänglichen Versionen sind sie gerade als di- daktisches Material geeignet.

In Kürze soll ein zweiter Band mit Urkunden der Päpste Viktor II. Material findet sich dazu im Marburger Lichtbildarchiv genug, da dort für den Zeitraum bis über Photographien von Originalen von Papsturkunden liegen.

Wohl am prächtigsten illuminiert ist die Prunkbibel aus der zweiten Hälfte des Der Weg aus der bischöflichen Residenz zum heuti- gen Aufbewahrungsort ist nun keineswegs so selbstverständlich, wie das auf den ersten Blick scheinen mag, denn nach der Aufhebung des Fürstbistums im Jahre wurden die meisten wertvollen oder historisch interessanten Materialien von den österreichischen Herren nach Wien verbracht und der Hofbibliothek oder dem Hofarchiv einverleibt; nach dem Ersten Weltkrieg erkämpfte der italienische Staat ihre Rückgabe.

Es entspricht diesem Hinter- grund, dass in den mittelalterlichen Bänden, wie G r of f in seiner einleitenden Geschichte der Kommunalbibliothek und ihrer Bestände hervorhebt, die Theologie bei weitem überwiegt, es folgen Literatur, Geschichte, Liturgie, er- staunlicherweise stehen Rechtstexte im Hintergrund S.

Von je- dem beschriebenen Codex wird mindestens eine Seite abgebildet, so dass der Benutzer auch einen optischen Eindruck erhält.

Hervorgehoben wird dieses Zusatzangebot gegenüber herkömmlichen Katalogen von Stefano Z a mp o n i , dem Initiator des Projekts, das sich die Beschreibung aller mittelalterlichen Hss.

Nicht ver- hehlt sei jedoch, dass in anderer Beziehung der anzuzeigende Katalog hinter modernen Standards zurückbleibt: Initien werden manchmal angegeben, manchmal nicht, ein eigenes Verzeichnis fehlt.

Am meisten zu bedauern ist die Arbeitsersparnis bei der Wiedergabe des Inhalts, etwa für Miszellanhand- schriften.

Beim Ms. W Nr. Dabei galt bisher als unbestritten, dass der Historiker heute von den Katalogmachern mehr Informationen zu den überlieferten Texten erwarten darf, als sie etwa die Tabulae codicum der Wiener Hofbibliothek vor andert- halb Jahrhunderten zu bieten pflegten.

Das ist für einen Paläographen blama- bel, findet sich doch auf f. Dies alles wäre übrigens in der Literatur nachzulesen gewesen, in der zitierten wie in übergangener.

Es ist wirklich bedauerlich, dass in dem ansprechend konzi- pierten und eindrucksvoll ausgeführten Katalog eines relativ geschlossenen mittelalterlichen Handschriftenbestandes solche Oberflächlichkeiten nicht ausgeschlossen sind.

Deren Hss. Die älteste behandelte Hs. Zwei Kuriosa seien hier vermerkt: Nikolaus Kabenkop aus Königsberg, Prutenus, kopierte Boccaccios Lebensskizzen berühmter Männer, gab allerdings seinen damali- gen Aufenthaltsort nicht an Nr.

Keine der jetzt behandelten Hss. Nun schreiben die Bear- beitungsregeln wiedergegeben auf S. IX tatsächlich vor, dass eine Hand- schrift nur dann berücksichtigt wird, wenn die in ihr vorkommenden Daten innerhalb von zwölf Monaten liegen.

Das ist aber nicht einsichtig und sollte revidiert werden, zumal da kürzlich schon auf die seltsame Auswirkung dieser Anweisung bei einer umfangreichen Sammlung juristischer consilia in der Classense zu Ravenna hinzuweisen war QFIAB 86 [] S.

Eine solche Konzentration auf Kopisten, in deren Konsequenz ein Autor als Schreiber sei- ner eigenen Werke unberücksichtigt bleibt, erscheint denn doch als zweck- widrig.

Eine Einführung, hg. Praenotanda ad Codicem, Roma , den der inzwischen zum Erzbischof von Budapest-Esztergom, Primas von Ungarn und Kardinal avan- cierte Vf.

Die deutsche Fassung übernimmt den lateinischen Vorgänger mit unveränderter Konzeption und nur geringfügig verändertem Text: die Entwicklung der zweitausendjährigen Wissenschaft wird in sieben Perioden gegliedert mit dem Gratianischen Dekret um , dem Liber Ex- tra , dem Tod des Johannes Andreae , dem Konzil von Trient ab , der Französischen Revolution und dem Codex von als Zäsuren.

Wie schon gesagt, wurde das Buch für Fachstudenten konzipiert und reicht deshalb erst recht aus, um auch fach- fremden Interessenten gleich welchen Niveaus in diesem Forschungsfeld wei- terzuhelfen.

Als bildungshungriger Mediävist ist man besonders dankbar für die konzisen Abschnitte zur neuzeitlichen und zeitgenössischen Kanonistik z.

Über die parallele und ebenso nützliche kanonistische Quel- lenkunde des Autors vgl. QFIAB 83 S. Martin Bertram Karl-Georg S c ho n , Die Capitula Angilramni.

Eine prozessrechtliche Fälschung Pseudoisidors, MGH. Studien und Texte Band 39, Hannover , XIX, S. Diese Einbin- dung führt zu den überlieferungsgeschichtlichen Axiomen S.

Andererseits kann jede Aussage über die Überlieferungsgeschichte der Falschen Dekretalen bis zum Beweis des Gegenteils auf die Überlieferungsge- schichte der CA übertragen werden.

Untersamm- lung des Hinkmar von Laon, ed. Schieffer, MGH Concilia IV Suppl. II, S. Ebenso wie die Klassifizierung der CA-Hss. Ersten Rezension auf der Basis des Inhaltsverzeichnisses von Winroth.

Wenn S. Unbeschadet von dieser kleinen Lücke in der editorischen Gebrauchsanweisung genügt ein oberflächlicher Blick auf den Variantenapparat, um sich zu überzeugen, wie notwendig die kritische Redu- zierung von 58 auf 12 Hss.

Dazu kommen noch zwei weitere komplexe Apparate: a Nachweise von Quellen und Parallelstellen in anderen Teilen des Fälschungskomplexes z.

Benedicus Levita oder die falschen Dekretalen , jeweils mit Angabe von Vari- anten; b Nachweise der gesamten Rezeptionskette bis hin zu Gratian, wie- derum jeweils mit Varianten.

Wem diese editorische Hochtechnologie unheim- lich oder uninteressant erscheint, der kann sich mit einer flüssigen deutschen Übersetzung des gesamten CA-Texts begnügen S.

Hier findet man nicht nur die vorliegende CA-Edition, son- dern auch den derzeitigen Arbeitsstand der ebenfalls von Schon und von Klaus Zechiel-Eckes bearbeiteten neuen Gesamtausgabe samt Handschriften- und Literaturverzeichnis.

Martin Bertram Karl-Georg S c ho n , Unbekannte Texte aus der Werkstatt Pseudoisidors: Die Collectio Danieliana, MGH.

Studien und Texte 38, Hannover Hahn , VI, S. Burgerbibliothek fol. Hälfte Eingriffe sowohl in echte wie auch in gefälschte Texte lassen eine Tendenz erkennen, die typisch pseudoisidori- sche Begünstigung der Bischöfe auch auf Priester und Diakone auszudehnen.

Die Sammlung wurde u. Untersammlung benutzt. Die Edition gibt das Überlieferungs- bild in dem Berner codex unicus wieder und fügt minuziöse Quellennach- weise hinzu.

Auch diese Edition ist in der Internet-Präsentation verfügbar, auf die in der vorausgehenden Anzeige hingewiesen wurde.

Martin Bertram Collectio canonum trium librorum, edidit Joseph M o tt a. Dreibüchersammlung, die im zweiten Jahrzehnt des Der vorliegende erste Teil der seit langem vorbereiteten kritischen Aus- gabe kommt nun gerade recht in der Phase der in voller Bewegung befindli- chen Diskussion über die Entstehung des Dekrets.

Erickson zu verdanken sind. Die Edition folgt dem beiden Hss. Im kritischen Apparat will der Editor entgegen na- heliegenden eigenen Bedenken S.

Ob dieses anspruchsvolle Programm wirklich den erhofften Ertrag bringt, wird sich erst in der Kleinarbeit, insbesondere im Vergleich mit der jeweiligen Überlieferung bei Gratian erweisen.

Beispielsweise ergibt der Vergleich mit den Capitula Angilramni als Quelle für 3L 2. Jedenfalls führt Schons Analyse S.

XXXVII f. Im übrigen wird dessen Ausgabe ihren wahren Wert für die Forschung erst dann beweisen können, wenn auch der noch ausstehende zweite Teil vorliegt, der nicht nur den Text des dritten Buchs der Sammlung, sondern auch die notwendigen Register und Konkordanzen brin- gen soll.

Martin Bertram Huguccio Pisanus, Summa decretorum. Traditio 13, , S. In der Einleitung S. Das editorische Grundproblem lag in der kriti- schen Sichtung und Bewertung dieses Überlieferungsbestands.

Dazu wird in der Einleitung S. XXVII eine Übersicht vorgelegt, in der die einzelnen Hss. Pb, un grande numero delle varianti communi con i mss.

Es folgt ein stemmaartiges Schema S. XXVIII , in dem mehrere Hss. M aus dem XXVII auch noch expressis verbis Vorschub gelei- stet.

Tatsächlich können diese Darlegungen bestenfalls als ein grober Grup- pierungsversuch gelten, der aber nicht zu einer recensio codicum im techni- schen Sinn führt, d.

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1 Kommentar

  1. Sazragore

    Ich bin endlich, ich tue Abbitte, aber es kommt mir ganz nicht heran. Wer noch, was vorsagen kann?

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