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SzГ©P Mellek

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Demnach gab es in Lindos einen Saji-oi; rciv A'. Aber es fragt sich, ob dieser, wenn man so sagen darf, pan rhodischen Auffassungs- weise überall Rechnung getragen worden ist.

I 89ü, wo von Lindos gar nicht die Ikde ist. Aber sie hatten doch noch ihre eigenen Angelegenheilen, und namentlich in sakralen Dingen behielten die Städte ihre besonderen Tradi- tionen, wie das jedenfalls lange vor abgefassle Dekret zeigt.

In solcher Sache verhandelte Lindos hier mit einer Stadt — denn das ist Physkos doch wol gewesen — die im ersten Jahrhundert vor Chr. XVII S. Bei den Aniiiliorenslenipeln ist nacii meiner Ansieht, die der von Selniehhardl in der Einleitung zu den per- gauieuisehen Henkeln s.

III S. Einige Beispiele im Thesau- rus s. Dass, wofür gesammelt, oder rich- tiger wofür die Beisteuer erhoben wird, bezeichnet die Er- gänzung der Verse , die mir P.

Stengel, übrigens mit al- lem Vorbehalt, freundlichst mitgeteilt hat, unter Verweisung auf die Inschrift von Tegea, die von Meister, Berichte der sächs.

Opfertiere, die zum Fest von auswärts gebracht werden, wei- den bis zur Schlachtung auf dem heiligen Lande. Das wird bisweilen unentgeltlich gewährt, bisweilen müssen die Be- sitzer der Tiere dafür zahlen, wie aus Xenophons Beschrei- bung seines der Artemis geheiligten Gutes hervorgeht'.

Eine Besteuerung der Käufer, d. Vielleicht gelingt einem an- deren, auch hier Licht zu schaffen; mir wird es genügen, die Aufmerksamkeit auf eine so wichtige Urkunde gelenkt zu haben.

Berlin, März IIILLER VON GÄRTRINGEN. Von der Hauptmasse der epidaurischen unterscheiden sie sich wesentlich ; jene sind VVunderberichte im engsten Sinne des Wortes; wer sich krank und siech im Tempelraume zum heiligen Schlafe niederlegt, erwacht frisch und gesund, geheilt durch die unmittelbare Gnadenwirkung des Gottes, in den kretischen Inschriften ist das Wunderbare abgeschwächt; der Gott heilt den Kranken nicht im Schlafe selbst, sondern be- schränkt sich darauf, ihm ein Heilmittel zu verordnen.

In Epidau- ros ist sie nur durch die ileilinschrift des Sophisten Apellas vertreten und insoferne bilden die beiden kretischen Inschrif- ten eine erwünschte Ergänzung.

Baunack Philologus iN. Die eine Nr. Der N'ersuch einer vollständigen Her- stellung ist nicht von vorne herein aussichtslos.

Ich lege ihn im Folgenden vor, indem ich zunächst die Copie llaibhei-rs wiederhole. Es folgt das v6 j7i[jt. TuXou muss sich auf ein Übel oder eine Wunde am kleinen Finger beziehen.

Mit 0EPAnEY0EI5: beginnt der dritte Teil der Inscbrift, die dem Kranken geoffenbarte Therapie, ottox; izOt. OlYenbar han- delt es sich um das Auflegen sTctÖeivat Z.

Soweit führt die Interpretation des erhaltenen Bruchstückes; HEILIXSr. HRIFT VON LEDENA. Nach der Angabe Baunacks wäre er an allen vier Ecken zerstört.

Halbherr spricht sich dahin aus. Beide Angaben sind unrichtig; die Zerstörung der linken Seite des Steines be- schränkt sich auf die obere und untere Ecke, während die dazwischen liegende geradlinige Begrenzung die Annahme ei- ner Verstümmlung unwahrscheinlich macht.

Ausgeschlossen wird sie durch die Thatsache, dass von den sieben Zeilen die achte, die am Anfange eine Verletzung aufweist muss vorläu- fig unberücksichtigt bleiben fünf mit vollständigen Worten, zwei mit Silben beginnen, welche offenbar Trennungssilben von der vorausgehenden Zeile sind; es müsste denn der son- derbare Zufall gewaltet haben, dass der Bruch sich gerade an die Wort- und Silbenantiinge gehalten hätte.

Dass ein solcher die linke Seite des Steines nicht geschädigt hat, erhellt aus ei- ner weiteren Erwägung.

Für die Ergänzung ist also festzuhalten, dass die Anfänge der Zeilen erhalten sind. Nächste Aufgabe ist es, einen An- haltspunkt zur Feststellung ihrer Länge zu gewinnen.

Einen solchen bietet Z. Es handelt sich um ein Medicament, das der Gott der Kranken zum Auflegen dTciOel- vai verschreibt.

ZINGERLE erklärt es sich leicht : der Übero;ano; von si zu e vor Vocalen ist eranz "eläufio; Meisterlians, Gramm, der att.

Inschriften- S. Die durch den orlialtonen Rest gesicherte Herstellung dieser Form auf unserer Inschrift würde somit auch dann kei- nem Bedenken unterliegen, wenn sie nicht auch anderwei- tig gestützt wäre; sie findet sich jedoch einmal in sicherer Überlieferung im zweiten leydener Zauberpapyrus Dieterich, Abraxas S.

Die Bestandteile des Medica- mentes sollen verbrannt und dann verrieben werden. Die Er- gänzung wird gesichert durch ein völlig gleichlautendes Rezept des zweiten berliner Zauberpapyrus zur Herstellung einer ma- gischen Tinte Parthey, Abhandlungen der Akademie zu Ber- lin S.

Es fehlt also auf der vorausgehenden Zeile nur noch die Praeposition ixsTä. Ganz ähnlich eine Vorschrift des leydener Papyrus Dieterich S.

Die Grösse des fehlenden Teiles berechnet sich danach für diese Zeile auf 14 Buchstaben und diese Zahl ist auch für die Ero;änzuni2; der übriiien festzuhalten ; ü-eriniie Schwankungen von Buchstaben sind erlaubt, da auch auf dem erhaltenen Teile der Inschrift die Anzahl der Buchstaben in den gleich ' Partliey alvw;, vgl.

Jedoch 6[j. Pa- pjT. XLII S. Ol an der ohigen iStelle leozp. Der Zusatz ist enlbelirlieli, fdöi- vov schlechtweg Lond. CXXI, W. HEILIXSCHniFT VON LEBENA.

Belege hiefür erlasse ich mir; die Votivinschriften bieten sie auf Schritt und Tritt. Und zwar muss er, da der Name des Gottes im Folgenden erscheint, an der Spitze der Weihung gestanden haben.

Daraus folgt, dass die in Z. Reste einer dritten Inschrift finden sich auch am Schlüsse; ich werde auf die Wichtigkeit dieser Thatsache für die Erklärung des Ganzen zurückkommen.

Das Verständniss des Folgenden vermittelt das verstümmelte Wort zu Beginn von Z. Hier kann aber noch nicht von der Therapie die Rede sein; diese beginnt erst mit 0EPATTEY0EI2 , wo allein die Erwähnung einer Medi- zinalpflanze erwartet werden kann.

Der Zu- sammenhang ist jetzt ohne weiteres klar. Danach ergänze ich in Z. ZINGERLE das Vorausgehende notwendig. Das danach in Z. Für Lobena ist es durch das Epi- gramm Nr.

Es folgt der Bericht über die Heilung selbst; das Hezept wird dem Kranken vom Gotle im heiligen Schlafe geotTenbart; das muss irgend wie erwähnt gewesen sein.

Sowol in der Weih- inschrift des Apellas, wie in der Leidensgeschichte des Ari- stides erscheinen die Befehle des Gottes mit peinlicher Sorg- falt verzeichnet; in der Sprache der Votivinschriften sind x.

Der dazAigehörige Genetiv, wel- cher unmittelbar vorausoes-anüen sein muss, ist toG Oeoö. Der glückliche Umstand, dass im Folgenden vom Heilmit- tel, das zum Auflegen verschrieben wird, die Anfangsbuch- staben OZT erhalten sind, schränkt die Anzahl der möglichen Ergänzungen auf ein geringes Mass ein.

Die engere Wahl ermöglicht eine Stelle des Plinius. Er handelt dort von der Heilkraft der Auster und ibrer Verwendung in der Medi- zin. Unter anderem werden secen Enlzünduno; der iwa s;e- brannte Austerschalen empfohlen, in anderen Fällen ebendie- selben mit Beimischung von Honig'.

XXIIjGö: Tcslae uslrcorum cinis uvam sedat el ton- sillas admiitu melle eudem mudu 'parolidas,panos,mam narumque durilias, capilum ulcera ex aqua, ciileitujue muUerum extenäit.

Galen, simpl. HRIFT VON LEBENA. Auch hier wird ein Bestandteil verbrannt, wie nicht weiter zweifelhaft sein kann Austernschale und nach Verreibung mit Hosenöl entsprechend dem admixlo melle bei Plinius gebraucht.

Die ärztliche Vorschrilt ist noch nicht zu Ende. Die Anwendung der Malve in der Medizin war eine inner- liche und eine äusserliche. Plinius empfiehlt Einreibungen mit ihrem Safte-.

Anderweitig überlieferte, ähnliche Re- zeptibrmeln helfen aus der Klemme. Bei Theophrast h. Auf der unleritalischoii Aiiipliora des Neapicr Museums Nr.

Über das Verliältniss der For- men zueinander: Kretsclimer, Vaseninschr. Die vom Gotte verordnete Therapie zerfällt also in zwei Teile. Aufleofen einer Salhe.

Einreibungen mit Malvenöl. Kai ouTw? Der plötzliche Überoano; von der dritten in die erste Person ist auffallend, aber durch u; in der folgenden Zeile o;esichert.

Derartio;e Con- structionswechsel sind in den Votivinschriften, welche ja die Sprache des täglichen Lebens reden, nicht vereinzelt.

VIII S. Von vorne herein ist diese Interpreta- tion nicht abzuweisen; wir kennen eine Anzahl von Weihin- schriften, in denen die betreffenden Personen das Übel, wel- ches sie ereilt hat.

Das beweist eine auf der Akropolis gefundene Weihinschrift an Athena. Sie ist für den vorliegenden Fall auch sonst lehr- reich [Bull, de corr.

XIII S. Me'veia ivsOrjX. Die richtige Deutung hat im Anschlüsse an S. Reinachs eindringende Untersuchung [Bull de corr. XII S. Meneia stellt der Athena ein Weihgeschenk auf, weil sie im Traume die wunderthälige Macht der Göttin geschaut; äpsTr, tritt gleichwertig an Stelle von Suv3cp.

Inschrift an die ar,Tr,p Öswv: Journ. Der Anlass zur Weihung ist bei der In- schrift von der Akropolis derselbe wie bei der kretischen, die Erscheinung und Offenbarung einer Gottheit im Traume; ist in dem einen P'alle xoiz-h als terniinus für diese wunderbare Machtiiusserung festgestellt, so kann es im anderen analo- gen nicht anders als im gleich prägnanten Sinne verstanden werden.

Damit ist der Schlüssel für die Erschliessung des Zusam- menhanges mit dem F'olgenden gewonnen. Zur vollständigen Ergänzung erübrigt die Fest- stellung der Construction.

Mit äöspaTrsuOr. ZINGERLE den neuen Satz beginnende gestanden haben ; dass es eine Ver- balform gewesen sein muss.

Er- halten ist Ol- I am Beginne von Z. Die zweimalige Nennung des Osöc stört, ist aber nicht zu umgehen; nach äpexy ist sie, wie auf der Inschrift der Meneia, zur Hervorhebung des prägnanten Sinnes unentbehrlich.

Das dazu gehörige zx; bringt die Anzahl der in der vorausgehenden Zeile zu ergänzenden Buchstaben auf die erforderliche Höhe.

Mit dem Befehle des Gottes, seine Offenbarungen aufzu- zeichnen, hat die Inschrift ihren Abschluss erreicht; höchstens könnte man an eine weitere Anordnung; denken, welche die Ablieferung von 1'a.

Tpa oder Darbringung eines Opfers zum Ge- genstande hätte. Hiefür bieten die im Folgenden erhaltenen Reste keinen Anhaltspunkt; diese weisen vielmehr daraufhin, dass sich eine neue Weihinschrift anschliesst.

Es begegnet wieder iTCtTäQavTOL? Dass dieser dem vorangehenden gleich oder wenigstens ähnlich ist. Bei der an Hand der Original-Votive erfolgten Redaction der Heil- urkunden und ihren nachträglichen Ergänzungen lag es nahe, gleichartige Krankheitsfälle zu gruppiren.

Gleiches Zusam- mentreffen findet sich vereinzelt auch in den epidaurischen In- schriften ; vgl. Defrasse-Lechat, Epidaure S.

Zu Beginn der Inschrift muss der Name der weihenden Per- son gestanden haben ; ihn aus den zum Teile unsicheren Re- sten herauszuschälen bin ich ausser Stande.

In der äusseren Form stimmt die Inschrift mit den epidau- rischen Steinen insoferne, als die drei zu unterscheidenden Teile, durch keine Zwischenräume getrennt sind.

Ich wiederhole die Urkunde mit meinen Ergänzungen im Zusammenhange. Schon in der äusseren Form unterscheiden sie sich wesentlich.

In der In- schrift des Publius Granius sind die einzelnen Teile durch räumliche Trennung scharf gesondert : an der Spitze in drei kurzen Zeilen die Weihformel mit dem Namen der Gottheit und des Üedicanten.

Die eigentliche Inschrift ist durch ei- nen grösseren Zwischenraum in zwei Teile gegliedert, die. In ihrer breiten Ausführlichkeit steht diese Urkunde in einem aulTailcnden Gegensalze zur knappen Fassung der obigen, in der die drei Unterabteilungen durch ein schwerfälliges Gefüge von Participialconstructionen zu ei- nem Ganzen zusammengepresst sind.

Die Erklärung dieses Gegensatzes liegt auf der Hand ; bei der Urkunde des Publius Granius hat man es mit der originalen Votivinschrift zu thun, bei der anderen mit dem nach einer solchen zugestutzten Auszuge, der mit anderen zu einer Mustersammlung von Mi- rakeln vereinigt zu Nutz und Frommen der Waller im Hei- ligtum aufgestellt war.

Dass eine solche, wie sie in Fpidauros wiedergefunden, für Trikka und Kos litterarisch bezeugt ist, auch in Lebena bestand, durfte man vermuten ; den thalsäch- lichen Beweis bringt die eben behandelte Inschrift.

Pausanias lässt es vom kyrenäischen Orte Balagrai aus gegründet sein '. Die Nachricht von der Übertragung des libyschen Asklepios- dienstes nach Kreta hat man allerseits als unverdächtig hin- genommen Halbherr a.

Baunack, Philol. IV 34 p. Eine Kritik dersel- ben rechtfertigt es. Was den balagräischen Asklepiosdienst anlangt, so sind wir nur auf die magere Notiz des Pausanias angewiesen, der nichts weiter zu entnehmen ist, als dass der Gott dort als Ixtzö; ver- ehrt wurde.

Dass der Cult sich eines besonderen Ansehens zu erfreuen gehabt iilitte, welches es glaubwürdig erscheinen Hesse, dass er seine Ableger bis über das Meer entsendet halte, davon wissen wir nichts; die diesbezüglichen Vermutungen beruhen einzig nur auf dem Rückschlüsse von der durch Pau- sanias überlieferten Cultübertragung nacii Kreta.

Das fordert zur Untersuchung über Ausbreitung und Stellung des Askle- piosdienstes in der Kyrenaika überhaupt auf. Wir können zwei Statten desselben nachweisen, das ge- nannte Balagrai und Kyrene selbst Tac.

XIV, Für letztere Stadt ist der Cult nur für römische Zeit bezeugt; ihn schon in die vorrömische Epoche hinaufzurücken, steht nichts im Wege '.

Eine führende Rolle scheint keines der beiden Hei- ligtümer je gespielt zu haben. Itn Gegenteile wissen wir, dass zu allen Zeiten Ammon es war, der als llauptgott des ganzen Gebietes von Kyrene gegolten hat; Asklepios rückt somit in zweite Linie.

Für die Geschichte seines Cultes in der Kyre- naika ist es von Wichtigkeit, seine mannigfachen Beziehun- gen zu dem des Ammon zu konstatiren.

Besonders lehrreich hiefür sind die Cultverhältnisse in der lakonischen Hafen- stadt Gythion. Pausanias , 21,8 bezeugt dort ein ii- pöv "Ap.

Das beweist, dass der Cult des Asklepios dem des Ammon ange- lehnt, ihm untergeordnet war. Furlwängler, Meisterwerke Ö.

ZINHIKHLK fall beruhen : in Ryrene ist sie die ursprüngliche, in Gythion muss sie in Folge kyrenäischer Einflüsse zu Stande gekommen sein.

Religiöse Beziehungen zwischen der Kyrenaika und dem lakonischen Fesllande sind auch sonst nachweisbar ; sehe ich recht, so haben sie bei der Ausgleichung, welche zwischen Ammon- und Asklepioscult unverkennbar stattgefunden hat, eine massgebende Rolle gespielt.

Andererseits finden sich über Lakonien Cultusstätten des Asklepios in ungewöhn- lich grosser Anzahl verstreut, die sicher alte, vorepidaurische Gründunoen sind.

Auf lakonischem Boden mussten die bei- den Gülte zuerst aufeinander stossen und hier müssen sich jene Beziehungen angebahnt haben, welche zur engen Anlehnung der beiden Culte führten.

Nirgends sind diese so ausgesprochen wie auf dem Gebiete der Manlik. Über die im Dienste des Am- mon übliche Art von Divination sind wir leidlich gut unter- richtet Bouche-Leclerq, Hist.

Es ist dieselbe wie die im Culte der chthonischen Gottheiten ausgeübte. Mit diesen, also auch Asklepios, teilt Ammon die Beziehungen zur Schlange; dass dies auf alte, ägyptische Glau- bensanschauuno; zurücko;eht, erhellt aus dem Zeugnisse des He- rodot 11, Bekannt ist die Rolle der heiligen Ammonschlan- ge in der Alexandersage.

Afriqiie I S. Die Bezugnahme auf Ammon ist ge- sichert durch das Fehlen des Asklepioslypus auf den Münzen von Kyreno einerseits, andererseits durch das Vorkduimen des Öohlangenlypus auf Mün- zen mit dem Ammonskopf z.

Müller S. Das musste ihn, da wo er auf griechischem Boden auf den Cult clilhonischer Gottheilen stiess, in näciiste Beziehung zu diesen bringen.

III, 18, 3; der Stein Hammonis cornii soll praedivina somnia repraesenlare s. Pauly-VVissowa I S. Inschriftlich ist eine Quelle des Ammon für sein lepöv im Amphiareion zu Oropos bezeugt: C.

Revue des e'ludes grecques VI S. In Folge der geläufigen Identificirung des Gottes mit Zeus haben diese Beziehungen des Amnion zum Asklepiosculte nicht die gebührende Würdigung erfahren ; es waltet das gleiche Verhältniss ob, das bei einer anderen ägyptischen Gottheit, bei Sarapis zu constatiren ist.

Gleichsetzung mit Zeus einerseits, im Culle enge Anlehnung an Asklepios andererseits Lafaye, Hist. Die von Gylhion leiten nach Ryrene über, wo Ammon Ilauptgott bleibt, dem sich der Cult des Asklepios als untergeordneter angliedert.

Dass die kyrenäischen Askle- piosdiensle von Lakonien herkamen, darf man bei den Bezie- ATHEN. ZINGERLE hungen der beiden Landschaften zu einander vermuten, zu er- weisen ist es nicht'.

Dass epidaurische Einflüsse thatsäclilicli obgewaltet haben beweist der für Epidauros inschriftlich ge- sicherte Cult des "Ay.

Die Verhältnisse sind durchsichtig genug; offenbar hat zwi- schen den Tempelpriesterschaften ein Compromiss stattgefun- den, welcher die wechselseitige Gründung von Filialen im Ge- folge hatte.

Bei der Voraussetzung eines bereits bestehenden Asklepiosdienstes in Balagrai, würde es sich dort nur um eine epidaurische Neugründung gehandelt haben.

Dass trotzdem Amnion nach wie vor der Ilau tgott blieb, ist nach dem, was wir über die Stellung seines Cultes in der Kyrenaika wissen, sicher; bestätigend tritt das Erscheinen des Ammontypus auf einer Münze von Balagrai- Durnis hinzu Müller, Num.

Nach alledem kann die Stellung des Asklepiosdienstes im Gebiete von Kyrene scharf umgrenzt werden : Asklepios ist ne- ben Ammon nur geduldet, sein xapeSpo?.

Solche Culte zweiter Ordnung sind aber weder expansions- noch zeugungskräftig; von den kyrenäischen Heiligtümern des Heilgottes wird eine w irksame Propaganda ebensowenig ausgegangen sein, wie etwa von seiner Filiale in Oropos.

Dann ist es auch mit der vor- geblichen Gründung des überseeischen Heiligtums zu Lebena von dem unbedeutenden kyrenäischen Flecken aus nichts.

Dass die diesbezügliche Notiz des Pausanias den historischen Vor- gängen thatsäclilicli nicht entspricht, dafür kann der Beweis aus dem erbracht werden, was sich über die Cultgeschichle von Lebena anderweitig erheben lässt.

Lebena ist eine der Hafenstädte von Gortyn; ist für letzteres ein Cult des Asklepios gesichert s. Curtius, Arch.

Zeitung X S. Mnemosyne l S. Preller- Robert, Griech. Die gleiche Cultabhängigkeit lässl sich für eine Reihe anderer im selben politischen Verhältnisse zu einander stehender Gemeinden nachweisen.

In der Weihinschrift des lebenischen Priesters Soarchos, auf die ich in der Folge zurückkomme, fleht er, der Gott möge segnen sein Haus und Gortyn, die hehre Vaterstadt immerdar.

Nun ist jeder Tempelbeamte in jene Gemeinde zu- ständig, welcher die oberste Verwaltung des Heiligtums zu- steht.

Nennt demnach ein Priester des lebenischen Heiligtums Gortyn seine -axcic, so ist zunächst der Schluss. Man darf noch einen Schritt weiter gehen.

Wir haben einen Asklepiosdienst für die arjTpÖTroAi? Dann fällt die Frage nach der Herkunft des Cultes von Lebena mit der nach dem Ursprünge des gortynischen zusammen.

An litterarischen Nachrichten über den Asklepioscult von Gortyn gebricht es gänzlich ; sein Alter und seine Herkunft annähernd zu bestimmen gestattet der Name der Stadt selbst.

Wir kennen ein zweites Gortyn, das arkadische, welches eben- falls jinen bekannten Asklepioscult besass. Dass dieser auf ei- nen älteren, thessalischen zurückgeht, ist durch U.

Immerwahr, Ar- kad. Culte S. Die Frage, ob das kretische Gortyn in di- rekti; Beziehung zur arkadischen oder thessalischen Stadt glei- chen Namens zu setzen ist, bleibt zunächst eine offene vgl.

Wilamowitz, Hermes XXX S. Für die letztere An- nahme spricht der Name des Flusses Lethaios, an dem das alte thessalische Stammheiligtum von Trikka liegt, und der ZINfiKHLE beim thessalischen Gyrton, wie beim kretischen Gortyn auf- tritt.

Dieses Zusammentreffen lässt eine direkte Üliertrao;uno; thessalischen Cultes nach Kreta voraussetzen, wie sie von an- deren Inseln des ägäischen Meeres für Kos sichergestellt ist Wilamowitz, Isyllos, S.

Dibbelt, Quaest. Coae myth. Indirekter thessalischer Ein- fluss bliebe auch bei der Anlehung des kretischen an das ar- kadische Gortyn bestehen.

Bis jetzt war festzustellen : 1. Dass das Asklepiosheiligtum von Lebena eine Filiale von Gortyn ist; 2.

Bei diesem Verhältniss von p. Dem entsprechen aber die That- sachen, wenigstens für die spätere Zeit nicht. In der Über- lieferung spielt das gortynische Heiligtum überhaupt keine Rol- le, vielmehr lässt die angezogene Notiz des Philostratos Le- bena als Vorort des kretischen Asklepiosdienstes in römischer Zeit erscheinen.

Dass dieser Zustand nicht der ursprüngliche gewesen sein kann, ist nach den dargelegten politischen und cultlichen Beziehungen der beiden Orte zu einander klar, es muss also einmal hierin eine Verschiebung stattgefunden ha- ben, welche die Verlegung des religiösen Schwerpunktes aus der iLYiTpoTroXt?

Den Ursachen dieser religiösen Umwälzung können wir an Hand des In- schriftenmaterials noch nachkommen und sie annähernd zeit- lich fixiren.

Zunächst gilt es, ein für die Cultgeschichte von Lebena wichtiges , von seinen Erklärern gänzlich missver- standenes, Denkmal wiederzugewinnen: die VVeihinschrift des Soarchos Halbherr, Miiseo italiano III S.

Ich wiederhole den Text in der von Baunack S. Der Grundgedanke des Gedichtes ist schwer zu verkennen; die heiligen Quellen des Tempels sind im Versiegen, da be- giebt sich ein Wunder, der Gott erscheint dem vaxopo?

Soar- chos und geleitet ihn zur Quelle, welche die vertrockneten Brunnen wieder speisen soll. In gleich wunderbarer Weise hatte der Gott sich schon früher geoffenbart; darüber berich- tet die erste Hälfte des Epigramms und hier liegen die Haupt- schwierigkeiten für die Erklärung.

Danach müssten der in Z. Das von Baunack angewandte Gewaltmittel um beide Personen unter einen Hut zu bringen, indem er yEvETa?

Gleich missglückt ist Meisters Versuch a. Danach wäre dieselbe Person zweimal ver- schieden genannt, einmal mit dem wirklichen Namen 'der Ahne so und so', das zweite Mal umsclirieben mit dem Pa- tronymikon.

Der Fehlschluss ist offenkundig ; 'ApiTxcövujy. Dann lallt aber auch der von Baunack zwi- ischen dem ersten Distichon und den zwei folgenden herge- stellte Zusammenbang.

Dass dieser thatsächlich nicht besteht, wird sofort klar, wenn man in Z. Wo solche auf dem Steine stehen, muss man sich schlecht und recht abfinden, bei Ergänzungen davon Gebrauch zu machen, möchte die Grenzen des Stattliaften überschreiten.

Hat man erst in diesem Punkte freie Hand, so sehe ich keine andere Möglichkeit der Ergän- zung als uSaxo? Das ist ein für sich abgeschlossener Gedanke, aber auch ein ganz neuer Gedanke, der für das Verständniss des Gedich- tes eine neue Grundlage abgiebt.

Für Baunack ist das Gedicht ein gewöhnliches Brunnenepigramm, das in zwei Hälften zer- fällt: Auffindung der Quelle und ihre Erneuerung, beidemale unter wundcrthätigem Beistand des Gottes.

Das ändert sich jetzt alles gründlich. Das ist das erste Wunder, das der Gott dem Stamm- herrn des Priestergeschlechtes zu Teil werden lässt.

Diese Notwendigkeit ent- fällt jetzt. Im- enthält das zweite Wun- der; es wird dem 'Sohne' Aristonymos zu Teil, den der Gott nach einer vorausgegangenen Erscheinung im Traume am hellen Tage in Gestalt der heiligen Schlange geleitet.

Den Be- schluss macht das dritte und jüngste Wunder, durch das der Gott dem Soarchos die Speisung der versiegenden Quellen er- möglicht Ich kehre von diesem Streifzuge zurück.

Er war notwen- dig, um die Grundlage für das Verständniss des Gedichtes zu schaffen; denn worin dessen Bedeutung liegt, denke ich, braucht nur noch ausgesprochen zu werden : es enthält die heilige Sage von Lebena.

Nicht gewöhnliche Sterbliche sind es, denen sich der Gott so gnädig und wunderbarlich offen- bart, sondern ein ganzes Gescblecht hochwürdigster Priester mit dem Ahnherrn an der Spitze.

An eine direkte Descendenz von Vater auf Sohn, wie sie Baunack annimmt, glaube ich nicht; man braucht nur näher zuzusehen, um in jedem der genannten vax.

Zuerst der ysvtTa? Die Epoche, welche Aristonymos vrrlritl, ist genau festzu- stellen. Denn der Gott, der ihn in dci- Incarnation der belli- 88 J.

ZINGERLK gen Schlange geleitet, das ist kein anderer als der von Epi- dauros; so zielit er hinaus in alle Welt, ein Erlöser von Not und Ungemach, so erseheint er an seinen hevorzui;ten Gnadenorten, wie Sikyon' und Kos, und auf der fernen Tiberinsel.

Aristo- nymos ist also Vertreter einer neuen Epoche in der lehenischen Cultgeschichte, die durch das Auftreten epidaurischen Ein- flusses gekennzeichnet ist.

Soarchos endlich der Dedicant, wel- cher, vielleicht nach einer Periode vorübergehenden Verfalls, die versieoenden Brunnen mit Hilfe des Gottes wieder restau- rirt, gehört bereits späterer Zeit an Das Gedicht soll ein Weiligedicht sein; in Wirklichkeit ist es eine Verherrlichuni;- des Priester"eschlechtes, dem der De- dicant angehiu't ; er liisst sich nicht daran genügen, das ihm wiederfahrene Wunder zu verzeichnen, sondern kann nicht umhin, der Welt die Gottgefälligkeit seines Geschlechtes an Hand aller früher ihm zu Teil gewordenen Gnadenbeweise darzuthun.

Wir danken dem die Kenntniss einer der für die Cultgeschichte von Lebena wichtigsten Thatsachen, nämlich seine Beziehungen zu Epidauros.

Es fügt sich glücklich, dass diese aus dem Epigramme erschlossene Thatsache durch wei- tere urkundliche Überlieferung zu stützen ist Die in Betracht kommende lebenische Inschrift Halbherr, a.

Oc e'pi- pov. Danach berechnet sich der Ausfall zu Beginn der Zei- len auf Buchstaben, in Z. Saüco'j e; AsStiv. Dazu stim- men die vorangehenden Reste fllOZ, die fraglos zu 'Atx.

Deutliche Reste von A sind am Schlüsse der vorangehenden Zeile erhalten, die fehlenden Buchstaben füllen genau die Lücke zu Beginn von Z.

Im Folgenden kann man noch ein Stück vorwärts kommen. Es handelt sich um eine Übersiedelung, eine ä7roSr,aia, des Asklepios von Epi- dauros nach Lebena; das steht auch da, die erhaltenen Re- ste in Z.

Zuvor fehlen noch Buchstaben. Vielleicht s? Dass die Inschrift keine der gewöhnlichen Opfervorschrif- ten ist, wie Halhherr meint, ist selbst aus den dürftigen Re- sten zu ersehen.

Unerfindlich ist, was in einer Aufzählung von Opfern an Pan, die Nymphen und Acheloos plötzlich die ä7:o- S-ojxia des Asklepios soll, noch sonderbarer die Wendung in Z.

Sie giebt den Schlüssel zum Verständniss der In- schrift. Es ist dieselbe Formel, die wir am Schlüsse der Apel- lasinschrift und der vorher behandelten lebenischen Heilin- schrift angetrotl'en haben, d.

ZINGERLE barungen aufzuzeichnen. Das legt den Gedanken nahe, dass man es auch hier mit einer ähnliclien Urkunde zu thun hat.

Dann wird auch die Erwähnung der atTroSru. Tx zu erinnern. Die Parallele ist schlagend ; jetzt wird auch alles andere auf dem Steine lesbare verständlich.

Das ist wichtig, weil hier die Inschrift wieder mit einer der lebenischen Heilin- schriften, der des Publius Granius Halbherr, a. Am Schlüsse die übliche Aufforderung, die Wun- dercur inschriftlich aufzuzeichnen.

Die Inschrift ist in mehrfacher Hinsicht von hervorragen- dem Interesse; dass sie eine Original-Woihung ist, und nicht etwa einer nach solchen redigirten Mirakelsammlung angehört, beweist die Ausführlichkeit der einzelnen Bestimmungen.

Das ist aber zunächst von nebensächlichem Belange gegenüber der Thatsache,dass die Inschrift in vollem Umfange das bestätigt, was aus dem Gedichte des Soarchos zu entnehmen war, das Vorhandensein engerer Beziehungen zwischen Lebena und Epidauros.

Wenn wir die alten Cultorte Be- Ziehungen zu Epidauros suchen sehen, so war dies einfach ein Gebot der Selbslerhaltung, sie mussten sich dazu verstehen, wollten sie die Concurrenz der epidaurischen Filialen einiger- massen bestehen.

Das auffallende Verhältniss des lebenischen zum gortyni- schen Stammheiligtum wird nun verständlich. Der epidau- rische Gott ist selbst in Gestalt seiner heiligen Schlange in Le- bena erschienen, hat dort Wunder gewirkt und es so zu ei- nem Gnadenorte ersten Ranges erhoben.

Diese Auffrischung des lebenischen Cultes durch den epidaurischen musste von einem Rückschlage für den alten , nun auch altvaterischen Cult von Gortyn begleitet sein, der dessen völliges Zurücktre- ten in der Folgezeit erklärt.

Ich fasse zusammen. Der lebenische Asklepioscult ist eine Filiale des gortynischen und dadurch mittelbar thessalischen Ursprungs, in der Folge bewirken epidaurische Einflüsse das Zurücktreten des gortynischen zu Gunsten des Tochtercultes.

Die Analogie der übrigen epidaurischen Gründungen gestattet diese Verschiebung des Cultverhältnisses in das 4. Das alles steht in direktem Widerspruche zu der Grün- dungssage, wie sie Tansanias in grossen Zügen giebt.

Ich kann mich kurz fassen : alles spitzt sich nach der Präge zu, welcher Quelle Pausanias seinen Excurs über Asklepios entnommen. Die Vermutung be- währt sich für den vorliegenden Fall ; als kyrenäische Local- tradition ist der Bericht des Pausanias vollkommen verständ- lich.

Ob das denen von Lebena genehm war oder nicht, darum kümmerte man sich nicht ; davon wus- sten ja auch die Trozenier mit ihrem von den Epidauriern auf- gedrängten Asklepios ein Lied zu singen.

Nach Tempelpolitik schmeckt so vieles in der Überlieferung über die griechischen Gottesdienste, leider erstehen so selten die steinernen Zeugen, die fromme Legende Lügen zu strafen, Athen.

JOSEF ZINGERLE. OUfX- evoi; sl; auToü? Ol öiaawTai Ol OiaffcJTai Ol Tuvapou Ol Tuväpou ApavtovTa, Apaxovxa, KlTTOV. Die Marmorstele, welche das vorstehende Thiasolendekret trägt, ist von einem Giebel bekrönt und 0,85'" hoch, 0, 0,48 breit und 0,12 dick.

Die Schrift ist nicht sehr sorgfäl- tig; die Buchstaben messen etwa 0,01'". Die Stele ist unten unvollständig, auch sind die beiden oberen Ecken gebrochen, jedoch ist ein Bruchstück der linken Ecke noch erhalten und schliesst an.

Der Stein ist von der archäologischen Gesellschaft im No- vember gekauft und stammt aus dem Piriius. Über Rlearchos, den Archonten des 4. Jahres der II Nr.

Fou- cart, Associations religieases Nr. XXlll Z. Der Name des Antragstellers Kanlharion steht auf Rasur. Athen, Februar Toi — so ist vvol nach Analogie von Tayoi zu accentuiren — dem spartanischen Staatswesen ange- hört, konnte man aus der Glosse in Bekkers Anecdota S.

Jahrbücher für Phil. Ich glaube ihren Namen nun auch in einer Inschrift zu finden, die ich im Sommer vor dem Museum in Sparta copirte.

Da jedoch meine Abschrift, die ich nach dem Abklatsch controlirte, in einigen Punkten abweicht, so wird es nicht überflüssig sein, sie mitzuteilen.

Auf einer giebelgekrönten Stele hoch 1,65, breit 0,81, dick 0, 1 7'" war in zwei Streifen übereinander eine jetzt durch flam- mer und Meissel zerstörte Darstellung in Relief ausgeführt.

Noch ist im oberen Streifen links eine grösser gebildete Figur, wol eine Gottheit, erkennbar, der von rechts ein Sterblicher ein Tier, vielleicht einen Widder, als Opfer zuführt.

Dazwi- schen sind die undeutlichen Umrisse einer Person oder eines Gegenstandes sichtbar. Der untere Streifen enthielt fünf ruhig neben einander stehende Gestalten.

Über dem Reliefslanden, den Meisselhieben nach zu schliessen einige Zeilen; ebenso sind unten eine oder zwei verloren gegangen ; nur die zwei letzten sind uns erhalten Buchslabenhöhe 0, Von der vorhergehen- 9 i TH.

PREGER , INSCHlilFT MIT EHWAEHNtlNO DEIt STATOI den Zeile konnte ich nur am Anfang die unteren Enden ver- schiedener senkrechter Striclie unterscheiden.

Der Buchstabe vor T Q. X kann wegen des Baumes kein T gewesen sein, wie Tsundas ulaubt. Der Name ist die bisher, wie es scheint, unbek'gto männliche Form zu A7 iS X j!.

Auch der Name Taax. Die Lücke in der er- sten Zeile hat Tsundas nicht ausgefüllt, meine Ergänzung craTw? Wir bleiben also auf die litterari- sche Zusammenstellung mit den XYa.

Zu Versleichen ist mit unserem Denkmal etwa die ebenfalls in Amyklai gefundene Stele mit Weihrelief und Inschrift, die Löschcke in den Athen.

Mittheilungen 11! Doch ist unsere Stele älter und gehört dem Schrift- charakler nach ins 4. Jahrhundert vor Chr.

THEODOR PREGER. Höhe 0,nO, Breite 0,77, Dicke 0,3. BuchslahenhiUie 0, EYPYAAHS TASKO? Wilhelm hnl die Oülr, mir mitzuteilen, dass diese Inschrift he- reits von iiim Arch.

Miltheiliingen XV S. XHI vS. Bis vor etwa 15 Jahren war das Thor vermauert, un- ter Midhat Pascha wurde es abgebrochen, die Grabstätten, welche sich davor längs der Stadtmauer fanden, entfernt und die beiden Friedhöfe angelegt.

Im Juni wurde behufs Herstellung einer Fahrstrasse das Erdreich zwischen ihnen einige Meter tief abgegraben. Unter der oberen Schicht, wel- che die Reste der modernen Beerdigungsstätten enthielt, stiess man auf antike Grabanlagen, teils iMarmorsarkophage, teils Ziegelgräber, welche auf grossen Steinplatten in Bogenform aufgemauert waren.

Unter angeblich sachkundiger Leitung wurden die Deckel der Sarkophage schleunigst abgesprengt, der Inhalt durchsucht und alsdann die Gebeine mit Schutt und andern Überresten vermengt w ieder hineingeworfen.

Eben- so erging es den Ziegelgräbern. In einem der Sarkophage soll ein Ring und ein Glaslläschchen gefunden worden sein. Als ich die Trümmer untersuchte, las ich vom Boden einen Eberzahn auf; in dem Schutt lagen auffällig viele Tierknochen umher.

Der mittlere Querstrich des E ist bei dieser Inschrift in der Form eines liegenden S gewellt, ebenso wie bei der folgenden.

Die Formeln auch sonst auf Sarko- phagen in Salonik ; die gleiche Strafsumme , Denare Bayet-Duchesne Nr. ElW 7rOO JT6tU.

OU St - väpiot jy. Das Jahr Aug. Etwas später wurde neben dem Sarkophag Nr. Der Deckel fehlt. Das ist rautenförmig.

Die Bezeichnung des dies supremus als exyipxyiule'vo? MORDtMANN 5. Vor Kurzem wurde hier ein merkwürdiges Relief mit Inschrift zum Kaufe ausgeboten, welches aus den Ruinen einer alten Kirche auf dem Kastron Yon Melenik MeXsvtxo?

Das Relief, das in seiner Composition an die bekannten Dar- stellungen des sog. Ich habe mir folgende Beschreibung vor dem Steine gemacht: Rebengewindo, in denen ein Knabe.

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1 Kommentar

  1. Nelkree

    Nein, ich kann Ihnen nicht sagen.

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